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nahm, gewählt habe (g). Auch bezeichnet die Tradition und die Natur den altenLauf der Maas sehr deutlich. Sie flofs nämlich (t. 3Q und 40.) von da , wo das Hausaoekhoven liegt, durch das Land von Heusden nach der Seite von Gertruidenberg, vonda über den nachher ertrunkenen süd-Holländischen waard (aergsche-veld) über ei-nen Theil des gegenwärtigen Eilandes von Dordrecht auf Maasdamm und west-Maas ,durch das Land von vutten oder das jetzige Beyerland. Sie setzte ihren Lauf zwi-schen simonshaven und ßiervliet, und so bis da, wo jetzt Gervliet(h) liegt, fort,wo sie sich, wie gesagt, mit der waal vereinigte (i).
Von da, wo die waal sich von dem Rheine bey Burginatium (üobyt) (k) trenn-te, strömte der eigentliche Rhein , obgleich mit geringerer Breite, als die waal, abermit gröfserer Geschwindigkeit (1), längs Aart (Arenatium) (m), noewye (wada),Rhenen (Grines) , Utrecht (Trajectum), Alphen (Albiniana , Leyden (Lugdunum) (n) ,und fiel mit seinem Hauptaste zu itattwyk bey dem castellum sritanicum, oder demHuis te Britten, das vom Meere verschlungen ist, und dessen Ruinen jetzt wenigstens600 Schritte von dem Gestade liegen, in die Nord-see. Im Jahre 1520 ragten dieseRuinen noch 8 rufs über die Meereslläclie hervor ( 0 ).
Die Insel der Bataver bestand gröbsten Theils ans Morästen, und war häufigenueberschwemmungen ausgesetzt (p). Ihre Länge giebt cäsar zu 80,000 schritte, oder16 deutschen Meilen an. Die Breite setzt er zu 22,000 schritt (4-f Meile) fest (q).Diese Angabe stimmt auch ziemlich mit der jetzigen Gröfse überein. Dafs nach cä-sar die Schelde mit der Maas Gemeinschaft gehabt habe, bestreitet cluverius (r).
Die Geldersche - Yssel, welche Claudius Drusus (s ) (nachher Drusus germanicus genannt) 12 Jahre vor unserer Zeitrechnung 13,000 schritte unter der Stromscheidungder waal vom Rheine (unter Burginatium) aus dem letztem Flusse bey ysseloort(t. 14.) ableiten liefs, wurde defswegen gegraben, damit die Römer vom Rheine indie westphälische Yssel kommen, und die Friesen, welche am süder - see (Flevo La-cus) (t) wohnten, mit gröfserm vortheile bekriegen konnten. Diese westphälische
(g) Tacit. Aminl. iibr v- 23 . Unter dem Rhein versteht Tacitus die waal, als einen Arm des Rheines.
(h) Rhitmographus in Joanu n neke in Balduino n.
(i) Velsen rivierkundige verhandeling.
(k) B. i. s. 472, — Ammian jviarcellin 1.. xxviii, c. 2, nennt es quadriburgium. — Ibid. *.. xxi. c. 1 —u>
( l ) Tac. Hist. Lib. 11. 6.
(m) Ibidem l, v. 20 ,
(n) Nach der neutingerischen Tafel lag es Io,ooo schritte unter Alphen ,
(o) Hadriani Junii Batavia, c. x. Verhandeling door de Mattschappyo der vveetenschappen te Harlem 1. i>cc-L
(p) Tacitus Hist. xibr. v, c. 25 .
(q) Cäsar de Bell, oall, xibr, iv» c. 10, — Alting. Noting. oerm, inferior, r. J. p- 1 7 >
(r) Cluv, oerm, Ant, p. 26.
{s) Tac. Ann. 11. c. 8. — Ibid. xu. c, 18, —- Hist. x.ibr, v, e. 16. Vollständig findet man das hieherGehörige in cluv. o. Ant. in. 17.
ft) Plin. Hist. N, iv. i 5 . und Tac. o. c. 3 .p erwähnen zwar eines sees, nennen ihn aber nicht» Mclaribr, 111, c. 2, nennt ihn au.drücklicli,