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Erster Band mit acht und sechszig Kupfern.
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ten Wirkung .) 11 Die Erhöhung des Merwede - Bettes ist viel beträglicher, als man viel-leicht denken möchte, und die Gefahr: dafs das gegenwärtige Bett, zwischen nar-dinksveld und Bortrecht — weiter sind wir nicht gewesen — durch Versandung inkurzer zeit unfahrbar werden könne ist nicht zu verachten. Wie viel die sämmtli-che Erhöhung des Bettes betrage, wagen wir nicht genau zu bestimmen. Unsere Vor-fahren scheinen an die Nothwendigkeit einer genauen uenntnifs der Gewässer, undderen Boden, so wie an den Nutzen der daraus entspringt, nicht gedacht zu haben.Da sie uns also keine Beschreibung von dem ehemaligen zustande der Flüsse hinter-liefsen, so sehen wir uns jetzt aller Mittel beraubt, die mit den Betten vorgegangenenVeränderungen zu erörtern. Wir müssen deswegen unser Raisonnement blofs aufdasjenige gründen, was wir nach einer genauen Untersuchung gefunden haben. DieOberfläche der Merwede ist, seitdem die anliegenden Ländereyen bedeicht sind „ (seit10CJ7 und 1277)“ wenigstens 9 bis 10 Fufs höher geworden * ohne zweifei hat sichdas Bett noch mehr erhöhet. Der Beweis liegt darin: dafs kein Theil des Alblasser-waardcs früher eingedeicht seyn wird, bevor er nicht des sommers trocken „ ( dafsist über die tägliche rliith und über den ordinären stand des Stromes erhoben) “lag. Jetzt aber giebt es stellen in diesem waard, wo auch bey dem allerniedrigstenWasser stände die Oberfläche des Stromes zwey bis drey Fufs, sonst aber täglich sie-ben bis acht Fufs höher steht, als die Lande hinter den Deichen. So steht also zubefürchten, dafs die Merwede mit der zeit unfahrbar werden wird.“ (Jetzt ist diegiesendamsche nroogte schon ein sehr grofses Hindernifs .)“ Die Erhöhung nimmtnoch defswegen besonders zu, weil die Fluth über den Biesbosch eher, als durch dieMaas in die Merwede einströmt, und sonach fliefst der ström noch ab , wenn er äus-serst langsam geht, und er dem Stillstände nahe ist 5 so dafs also das wasser in demBette der Merwede bleibt, während dem es die mehrsten stoffen fallen lassen kann. “

Drittens. „ Die Mittel, welche die durch Eisstopfungen sich ereignenden ueber-schwemmungen begegnen können, werden sich füglich unter zwey classen bringenlassen.

1. Wie sind die Eisdämme zu verhindern ?

2. Wie ist den veherschwemrnungen zuvorzukommen ?

l) Das natürlichste Mittel: die Eisdämme zu verhindern, scheint die Vertiefungdes rlusses zu seyn. ( Ich Überschläge hier nun eine lange stelle , weil sie noch gro-sen zweifeln unterworfen zu seyn scheint und wenig Lehrreiches enthält.') - „ DieGefahr könnte durch folgende Maafsregeln sehr anmerkenswerth verringert werden,a) Mufs alles Gebüsch längs dem Flusse zwischen Gorkum und rortrecht ausgerottetwerden, was nur einigermassen die Bewegung des Eises behindern kann, b) Wäreder cloppcnwaard abzuschlichten; die werkendammsehe Hafen - nöfter zu erniedrigenund einzukürzen, c) Müfste der slyckdamm Nro. 6. (xab. 30.) bis auf go Ruthen abgebro-chen werden“, warum ich dieses werk, so wie es jetzt liegt, belassen würde, davon ha-

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