sey, beweisen insbesondere die von der Hoogheemrathschaft d elfland gebaueten drcyHÖfterbey s’Gravesande, t. 32. von denen wir noch näher sprechen werden! ln ihnen stehen6 bis 1 Fufs lange eichene pfähle, ein paar schuhe über die Oberfläche; hervor, dieseverhindern, die Steine sich fest aneinander zu setzen; und so sind die grofsensteine übereinander und die Ziegelsteine herausgeworfen, da doch die früher erbauten acht HÖf-ter, in deren Oberfläche keine pfähle hervorstehen, nicht beschädigt sind. In dieserHinsicht sagt Brünings auch (woltmans Bey träge 2. B. s. xxxiii). »Die pfählein derSteindossirung sind meiner Meinung nach unnöthig, wenn man kein formelles uist-oder Fachwerk machen will. Schwere steine auf ein »ett von ziegelgraus dicht undregelmäfsig aufgesetzt, diefs kann selbst den Seebrandungen widerstehen, so wie wiran unsern steinern seedeichen und HÖftern sehen. Wenn gleich zuweilen ein steinherausgeworfen wird, so weifs man sich wohl zu bescheiden, dafs keine Wasserbau- 5werke zu machen sind, die alle Ausbesserungen entbehren könnten.“ Bey den Re-vettements dürfte indessen doch diese Bauart nicht ganz verwerflich seyn, wenn näm-lich die steine nicht zu grofs sind, und auf ziegelgraus gelegt werden, wie z. b.bey der Steinböschung am Neufelderdeich bey Cuxhaven t. 48. geschehen ist; besserscheint es mir indessen auch zu seyn, die pfähle ganz wegzulassen. Auch die mit-telpfahlwand t derer man sich ehemahls zum seebau auf Goedereede bediente, istnur selten vortheilhaft. Ja, es haben solche werke, in deren Mitte einige schuheüber die aberfläche eine pfahlwand hervorsteht (wie z. b. in a an den schirmhöftern'auf Goedereede t. 4g.) jetzt in Holland allen Beyfall verloren, und sind in neuern An- 1lagen, als am Helder bey s’Gravesande und bey retten, ausser allem Gebrauch ge-kommen. lieber sie drückt sich der Inspector der wasserbauwerke des Nieuwen-Dieps und der neuen Arbeiten in Medenblick, Herr Goudriaan (verhandelingen van-'het bataafsch Genootschap der proefonderv. wysbegeerte te Rotterdam g. d. p. 188)so aus: „Gewifs ist eine pfahlwand in der Mitte eines HÖftes nachtheilig, wegen dem’Aufsetzen der steine, aber insbesondere, weil sie die stärke des w'erkes vermindert,denn sie giebt ja nicht zu, dafs es ein vollkommenes Ganze ausmache.“ Bey allendiesen Nachtheilen, die eine pfahlwand mitführt, könnte es doch wohl auch Fälle ge-ben , wo man sich ihrer mit Nutzen bedienen würde, z. b. da, wo die zwo Busch-werke an deren Seiten mit ziegelgraus und steinschut, nicht mit grofsen Felssteinen, ;beschwert werden; wo das werk in keiner sonderlichen Tiefe hinein liegt; wo mandurch die pfahlwand eine Ersparung des Busch- und Steinwerkes bezieh, und woendlich der günstigen Lage des Strandes und wattes wegen, Aufschlickung oder An-sandung vermittelst der höhern pfähl wand bewirkt werden kann. Wenn sie also , imallgemeinen genommen, mehr Nachtheil als vortheil bringen wird, und keineswegsdenen Forderungen, die wir vorne aufgestellt haben, entspricht, so wird sich ihrerder Ingenieur doch mit Nutzen in gewissen Fällen, wie gezeigt ist, bedienenkönnen.
zuletzt gesucht
- Noch keine Suchworte
Letzte Trefferliste
Die letzte Trefferliste besteht aus Ihrer letzten Suche, samt Filter- und Sucheinstellungen.
AnzeigenSchliessen
Band
Erster Band mit acht und sechszig Kupfern.
Seite
471
JPEG-Download
verfügbare Breiten