Band 
Erster Band mit acht und sechszig Kupfern.
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große vortheile entstehen. Die Hafen-Etablissements hahen vortreffliche, vielleichthundert Millionen kostende Schiffsdocken und Bassins, die befsten schiftswerfte, Ma-gazine, und alles, was zum Schiffsbau und der schleunigen Ausrüstung einer Flottenothwendig ist. Niemand hat aber die vortheile der englischen canalhäfen und Rhe-den , so wie die Nachtheile der französischen, besser geschildert: als die von der Na-tionalversammlung zur Untersuchung der Rhede von Cherbourg 17Q1 festgesetzte Com-mission, deren Redner air. de court, Deputirter von Guadeloupe war. In der Thatdürften diese Localverhältnisse, die Unternehmungen gegen England bis jetzt verzögerthaben; von deren Erfolg der Friede in Europa abzuhängen scheint. Frankreichs Hä-fen am candl sind indessen gegenwärtig unendlich bedeutender, als zur zeit, wieich die erste Auflage (1800) schrieb; denn die Rheden von vlissingen und Terneuseauf der scheide, Helvoet (rab. 46.) und das Maarsdiep (t. 47.) , so wie die Häfen von vlis-singen und Medenblick, in welchem letztem die schiffe, welche im Nieuwen-niep sta-tioniren, erbauet werden, gehören diesem Reiche an. Gleichwohl ist, ausser der Rhe-de im Marsdiep keine, vor den Angriffen der Engländer gesicherte Rhede und Hafen amCanal, von Brest bis zum Nieuwen - Diep, vorhanden; denn die Anlagen von cherbourgsind noch nicht ganz vollendet und die vertheidigungsanstalten der vlissinger - undHelvoeter - Rheden sind unbedeutend; auch haben sie eine zu grofse weite, um vonder Küste ab vertheidigt zu werden. Eine Voraussetzung, die von dem letztenVorfall, wo die Engländer vlissingen einnahmen, und die Rhede daselbst mit ihrenschiffen bedeckten, beweiset diefs hinreichend! Die Rhede von Terneuse scheint da-her, wie ich bereits in der ersten Auflage anführte, vertheidigungsanstalten zu ver-dienen; denn die scheide hinauf können ausgerüstete Linienschiffe nicht wohl passi-ren, folglich sollten sie einen vollkommen sichern Ankerplatz auf der mehr landwärts,als vlissingen liegenden Rhede von Terneuse, finden. Selbst das maarsdiep war 17QQnur einer liotte nicht aber einer damit verbundenen Landungs - Armee unzugänglich,wie diefs die Engländer und Russen bewiesen haben. Hätten die Holländer damalszwey Forts am nelder, und eines auf der Insel Texel, statt der elenden Küsten- Bat-terien angelegt, die beyden Fahrwasser (das schulpengat und Landsdiep) mit Flossenund rontons gesperrt; so würde die Landung unterblieben seyn! Ist jetzt das Maars-diep, die nelvoeter - Rhede , das Rivier Bieningen und die Schelde-Mündung hinreichendvertheidigt? Es ist in der That auffallend, wie so öfters die wichtigsten plane wenigZusammenhang verrathen. Hätten die Engländer vor zwölf Jahren, (welche, wie essich nachher zeigte, keinen bedeutenden Anhang in Holland hatten), ausser demHauptangriff am Helder, eine Abtheilung ihrer Truppen am Hock van Holland landenlassen, sich Haag so, wie Rotterdams und noch zweyer, nicht minder wichtigen punc-te, bemeistert, so würde, höchst wahrscheinlich, Holland gefallen seyn, weil die Fran-zosen und Holländer anfänglich zu schwach waren, um nach mehreren seifen hin,widerstand leisten zu können. Und welche Folgen wären hieraus nicht entstanden ! I