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schüttet. Als man während der Arbeit gewahr ward, dafs der slrcrn den orund vorder pfahlwand wegspiihlte, so wurde erst ein Buschbett gelegt^ und durch dasselbetrieb man die pfahlwand, wie wir sie beschrieben haben, ein. Wenn gleich mancheHindernisse eintraten, dafs die Brabantischen steine , nicht herbeygeschafft werdenkonnten, so wurden doch im oct. 1782 die beschriebenen Bauwerke vollendet, derengünstige Wirkung schon vorher, im August, kennbar war. Des Ebbestromes Ge-walt im wieuwen-Diep war nähmlich dergestalt vergröfsert worden, so dafs das Bettln der Mündung, ungeachtet es 2 bis 2f Fufs tief aus Klay, und tiefer aus jvioor-grund mit Sand vermischt bestand, dennoch 1 bis lf- Fufs tiefer geworden war.
Dieser Wirkung sollten noch die Austiefungsarbeifen mit Maschinen zu Hülfekommen, die Kälte untersagte sie; aber im Frühjahr 1785 wurde der zähe ßftmddesto erwünschter mit solchen Austiefungsmaschinen (nrabelaars) locker gemacht, undso erleichterte man es dem eingeengten und verstärkten Strome, in der Mündung ei-ne Rinne auszuhöhlen, die IQ und mehrere Fufs Tiefe hatte. So würde also dasNieuwen - Diep in kurzer zeit fähig gemacht worden seyn, armirte Kriegsschiffe auf-zunehmen, hätte sich nicht noch zwischen der bis zur uandQr. 47.) gehenden tiefen Mün-dung und einer andern durch die Bauwerke hervorgebrachten Rinne , die 170 Ruthenvon der Hand entfernt war, oder die gegen das middelhoofd anfieng, eine untiefegefunden. Diese mufste also in Form einer Rinne abgeflächt werden. Da sich abera priori nicht bestimmen liefs, ob man mit dem vorhandenen ström und seiner Ge.schwindigkeit im stände seyn könne, eine solche Austiefung zu bewirken, oder inwie fern künstliche Hiilfsmittel die vergröfserung des vrofiles hervorbringen würden,und darüber die Erfahrung' entscheiden mufste, so entschlofs man sich zur Ausbag-gerung der 2040 Fufs langen Rinne, auf 18 Amsterdammer - Fufs unter der niedrigstenEbbe, in einer Breite von 120 Fufs. Würde alsdann der Hafen nicht nur allein dieseRinne erhalten, sondern der Strom noch deren profil vergröfsern, so konnte man mitRecht schliefsen, dafs der Strom eine hinlängliche Geschwindigkeit, um die Austiefungzu bewirken, hätte. Beym Gegentheil mufste sie durch vergröfserung und Einengungdes Stromes noch mehr vertieft und erweitert werden.
Die zu Rath gezogenen wasserbaukundige schlugen jetzt noch einen Leitdamm t s(t. 47.) ( Boven Leitdamm ) von 1Ö08 rufs lang über die schooter - rlahte vor, umdem Strome eine zweckmäfsige Bahn zu geben, andern Theils die schiffe gegen Eisgangzu sichern. Zu diesem Ende wurden auch sieben Duc d’alben (*), welche auf t. 47.) rundgezeichnet sind, längs dem grofsen Leitdamme eingerammt. Nachher sind derer nochmehrere, und unter andern 1789 die meisten errichtet worden. Diese Bauwerke wur-den den 20. July 1783 für 998OO Gulden in Entreprise gegeben. Der Leitdamm
(*) Die Duc d’alben , welche hier (t. 47.) durch runde Zeichen angedeutet sind, deren allein 18 in dem ceitdam-me stehen, sind aus fünf schrägen pfählen, und einem perperujiculairen (von jenen unterstütztempfähle) woran die Schiffe vermittelst Taue angelegt werden, gebildet (t, 48,). Wenn ich recht be-richtet bin, so sind diese duc dalbeti 22 rufs tief in den Grund eingerammt.
Hiinn;