wurde nach der nrähmlichen Methode construirt, die wir bey dem Fangdamme be-schrieben haben. An seiner Wurzel erhielt er gleiche Hohe mit dem Terrain, dessenSpitze ward der ordinairen Fluth gleich gelegt. •
32. Inzwischen vermehrte sich — seit der Anlage der neuen werke — dieTiefe vor dem Jagdhavenhoofd von 23 zu 2Ö-| Fufs. Da die pfähle desselben schonlange gestanden, und nicht tief genug in dem Grund steckten, so wurde vor ihnenein neues pfahlwerk, 14^ tief, eingerammt und, um aller Gefahr zu begegnen, warddessen vorboden mit sinkstücken gedeckt.
Die Ausbaggerungsarbeiten, vermittelst welcher man eine tiefe Rinne hervorbrin»
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gen wollte, forderten wegen der Saumseligkeit des Annehmers schlecht, und im Dec.17§5 mufsten sie einem andeKfi übertragen werden. Er erhielt sie unter der Bedin-gung , dafs wenn drey MOnathe anhaltend gearbeitet wäre, und doch keine beträcht-liche Tiefe bewirkt worden sey, er der Entreprise entledigt seyn, und nach Maafsgabeder bewirkten Austiefung bezahlt werden sollte.
$. 33. Zur Sicherheit der schiffe, und zur Bequemlichkeit der Seeleute, wur-den im Sommer 1784 zwey Anlege - HÖfter , woran nahmlich die schiffe sich anlegen,(das ruiddel- und Hellinghoofd) von pfahlwerk gebauet. Das nördliche HÖft (iuiddel-hoofd) erhielt eine Länge von 1Q2, das südliche von 144 schuh. Die Kosten belie-fen sich auf 34150 Gulden. Diese HÖfter sollten vorzüglich das profil des nafens.schmälern, und also die Geschwindigkeit, oder das vermögen des Stromes, vergrös-sern; mithin nicht nur die durchs Ausbaggern gemachte Rinne erhalten, sondern noch• erweitern und vertiefen. Welchen Effect die vor ihnen vor Anker liegenden schiffenicht wenig befördern mufsten. Dieser zeigte sich auch bereits im oct. des nähmli-.eben Jahrs; der Strom wurde allmählig längs dem Jagdhafenhoofd geleitet, und ver-mehrte in dieser Richtung die Tiefe selbst in des Hafens niiindung.
$. 34. Die construction dieser HÖfter war diese: l) wurde die Basis dieserHÖfter mit drey Fufs dicken sinkstücken, jedes 5 Ruthen lang, bedeckt. Durch diesewurden die pfähle in einer schrägen Stellung, J Fufs Abweichung von der perpendi-culairen Linie auf jeden Fufs Höhe, eingerammt,, so dafs von den sinkstücken an denseiten sowohl als.an der Fronte 2 bis 3' hervorragte. Jede Quadrat-Ruthe (144 q.S.).Sinkstück ward mit 7f- rast ziegelgraus beschüttet, damit das gesammte werk hin-länglich belastet, auf den Grund gedruckt wurde. Die Solidität des Werkes zu ver-gröfsern wurden noch zwey Reihen eichene grofse pfähle, jeder pfähl 12 / von dem an-dern , in der Fronte aber nur (d entfernt, eingerammt. .Die pfähle stehen über dieordinaire Fbith.
Alle die pfähle dieses HÖftes erhielten des seewurms wegen eine Eleybekleidung,von der ordinären Fluthhöhe an bis einen; Fufs in den Grund hinein, Zu diesem En-de ward jeder pfähl behauen und rund gehobelt. Am untern Ende wurde die ßleydecke .f: zoll in den pfähl eingelassen. Die Bekleidung geschah mit 5 / langen ßleyplatten,