Band 
Erster Band mit acht und sechszig Kupfern.
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Da mm die Amstel selten höher, wohl aber öfter niedriger als die rluth des v’essteht, und ihr sowohl wie dem y-S trom kein höherer Stand durch Kunst gegebenwerden kann , als der gegenwärtige ist; auch mit dem Amstelwasser der innern Schiff-fahrt wegen öfters sparsam umgegangen werden mufs: so läfst sich der Effect dieserwassercirculation schwerlich anders als durch Schöpfmaschinen verbessern. Also ent-weder durch die Dampfmaschine oder durch Windmaschinen, welche das wasser ausdem y oder der Amstel in die canäle heben miifsten. Die letztere Gattung von Ma-schinen hat man auch bereits angewendet. Es sind auch zwey Eckardische schieflie-gende und vom winde getriebene wurfräder erbauet worden.

§. 47. Die Sicherung der stadt Amsterdam und des Hafens gegen sturmßu-then (t. 51.) betreffend, so ist bereits in Rücksicht des spaarndammer-slaapers vie-les davon abgehandelt, jetzt aber wird es nöthig seyn, die directe und wirkliche Si-cherung selbst zu erläutern. Brünings sagt: „Ob Amsterdam auch in dem Falle ge-sichert sey, wenn die umliegenden Deiche brechen, kann ich zuversichtlich mit Neinbeantworten. Wofern ein solches Unglück die Deiche gegen osten oder wmsten vonAmsterdam beträfe; so würde die Stadt eine höchst schädliche ueberschwemmung tref-fen. Man sorgt aber gegen diesen Unfall, und bis jetzt hat man noch kein seyspieldavon. Im Jahr 1717 stand der Deich gegen westen aufs Brechen, und die stadtwar in grofser Gefahr (*).„ Dieser letzte Deich ist auf 120 zoll Amsterdammer pegelerhöht worden. Vorher lag seine Oberfläche sehr ungleich , und zwar zwischen 73und 112 zoll Amsterdammer pegel, wie ich aus einem genauen Nivellement gese-hen habe.

Vergleicht man nun die nöhe der strafsen, welche Amsterdam an der Y-Seitedecken sollen, mit den höchsten sturmfluthen (die von 1717 stand QÖ zoll Amster-dammer-pegel), so wird man leider gewahr, dafs ein beträchtlicher iheil der stadt auchvon dieser Seite nicht hinlänglich gegen solche tobende rluth gedeckt ist. Wir wol-len uns davon, mit Hülfe des vom Baudirector Schilling bewerkstelligten Nivellement,näher unterrichten. Nach demselben liegen die hohen strafsen an der y - Seite überden Nullpunct des Amsterdammer -pegels oder über die ordinaire tägliche rluth.l) Das südliche Ende der Bikkerstraat - - -

b) Die Nordseite von der Galgestraat auf der prinsen - Eylandsgragt

3) Die süderseite dieser strafse

4) Auf dem Reaalen Eyland, an der y-S eite vor der Taanstraat -

{ vor der orangestraat — — — *

, , T . , ,

vor der Vischersiraat -

6) Der Nieuvvendvk vor dem panharingsteg * - -

N . ,, l vor de nooger styger ....

7) Die Harmgbakkery < ö

t bey der spaarendamsclie - Brug

(*) Büsch vorläufiger Vorschlag zur Sicherung Hamburgs s, 87.

72§ zoll,75 —

46 —

66 —110 —

I04f —94 —

6l —63 —