8) Die kleine Katteuburgerslraat aan het Hein. - - - - - 85 zoll.
9) Die südliche wittenburgerstaat tegen de osterkerk - - Q8 —
10) .^Das südliche Ende der Groote oostenburgerstraat 80 —-
Hiermit sey also die Beschreibung der Häfen und canäle von Amsterdam be-schlossen.
$. 48. Beschreibung der rdieden und 11'cifen von Toulon (t. ÖO.) (*). Wer dieSituation dieser Rheden und Häfen in der Karte mit einiger Aufmerksamkeit aiialysirt,der mufs ihre vortrefflichkeit erkennen. Die orofse- und Kleine-Rhede sind geräu-mig zur Beherbergung der gröfsten Flotte; tief genug für Linienschiffe; mit befestigtenAnhöhen gedeckt gegen alle Seewinde und dem Feinde (**). Der Grund der Rheden und Häfen besteht aus einem zähen schlämm, hält also die Anker gut, und die schiffekönnen darauf stossen ohne Nachtheil. Die Gegend um touIou ist schön und reitzend,und ein immerwährendes Grün und Fruchtbarkeit bedeckt die Gefilde. Die Wein-berge, die Fruchtbäume, die Menge von Gärten, womit xoulon umgeben ist, dasmilde clima, und das nahe Meer, so wie die fernen Gebirge, machen Toulon zumglücklichen Aufenthalt für den Seemann und seesoldaten, wenn sie heimgekehrt sindvon ihren Unternehmungen; selbst das Schicksal des unglücklichen Galeerensclavenswird durch die schönen Umgebungen Toulons gemildert.
An der Verbesserung von Toulon haben vorzüglich Franz 1., Heinrich n., Lud-wig xiv . und Ludwig der xv. arbeiten lassen. Der erstere ist der Gründer von derganzen Anlage. Er liefs zur vertheidigung der Rhede den Thurm Balaguier aufführen.Heinrich iv. erweiterte 15Q4 die Stadt Toulon , und erbauete den grofsen Thurm(grosse Tour), und auf der Westseite das Fort Eguillette. Er legte den Alten-nafen(Ja rielle narse) an. Es wurden Kästen mit steinen gefüllt, theils Felsstücke ins Meergeworfen, und hierauf die Mauer, von ungeheurer Dicke, aufgeführt. Ludwig xiv. oder vielmehr colbert, liefs das Fort des vignettes (Fort Louis) anlegen, und 1Ö80 dengröfsern oder Neuen-Hafen, genannt narse neuve. In diesem mündete sich der FlufsLas und verschlämmte ihn. Vor jenem ergofs sich der Flufs Ligoutier ins Meer, ver-schlämmte und versandete dessen Eingang, so wie die kleine Rhede . Eine Anschläm-mung, wozu die Vereinigung des Flufswassers mit dem salzigen Meerwasser nicht we-nig beytragen mochte. Vauban leitete daher beyde Flüsse einen andern weg, welchenneuen Lauf wir in der Karte t. ÖO. finden. Indessen können solche Häfen, in denen
Anmtrk. Die seedeichshöhe ist lo4zoll. Der enbfikufs Y-wasser wiegt nach den von Brünings und noos, vor Amster-dam Angestellten Wahrnehmungen 64,04 pfund Trois Gewicht; das spaarnewasser aber nur 63,g6 Pfand.
(*) Die Tiefen auf dieser Karte sind englische radens jeden zu 5' q 11 r ] in Pariser , und nicht Brasses, dennsie sind von den Engländern i793 gemessen, und in eine Zeichnung, die mir mitgetheilt worden ist,eingetragen, wie ich nach Vollendung des Stiches erst erfahren habe.
(**) Die grofse Rhede ist jedoch den windstössen aus osten etwas ausgesetzt, aber sie werden von den Ber-gen gemäfsigt, und sind daher nicht oefahr bringend.
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