Band 
Erster Band mit acht und sechszig Kupfern.
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mit steinen gefüllt ist; welche Holz- und pfahlwerke sich auf der Karte von den stein-werken dadurch unterscheiden dafs sie mit zwey Linien, und diese letztem mit klei-nen Queerstrichen bezeichnet sind. Die nach dieser zeit aufgeführten nafendamme,Schleusen und schiffsdocken bestehen aus Ziegelsteinen und Granit - Werkstücken.

$. 51. Die merkwürdigste Anlage des Hafens cronstadt besteht: in der von re-ter dem Grofsen aus Granit - Quader erbauten Hafenstrasse a a , durch welche man zuder aus zwo Schleusenkammern bestehenden schleuse b gelangt, Sie ist vorzüglichzum calfatern oder zur leichten Wiederherstellung der schiffe bestimmt, welche vor-genommen werden kann, ohne die Durchfahrt anderer schiffe durch diese Hafenstrassezu stören. Zu diesem zweck sind bey b drey paar stemmthore angebracht. Das erste wird geschlossen bey vier und zwanzig, das zweyte bey sechszehn, und dasdritte bey acht Fufs wasserhöhe, wenn der Theil b b der Hafenstrasse wasserleer ist.So bleibt'also eine wasserhöhe von sechszehn schuh zwischen dem ersten und zwey-ten paar xhore, und acht schuh zwischen dem zweyten und dritten paar Thore, umden Druck des Wassers gegen die obern schleusenthore zu verhindern. Dieses aus-lecren oder Erniedrigen des wassers wird mittelst der Dampfmaschine bewirkt. Dieinnern Bassins und schiffsdocken leeren sich, jedes abgesondert, und zwar vermittelstdenen in den Seitenmauern angebrachten umlaufen, die auch den Ablauf des Wassersaus den Bassins und schiffsdocken erleichtern, wenn man dieselben leeren will; siedienen ferner zur Füllung des grofsen Bassins g, dessen Tiefe 30 bis ÖO schuh beträgt ,und das mittelst einer bey h stehenden Dampfmaschine, während dem Zeitraum dreyerTage, geleert wird. Statt dieser in den 17 SOger Jahren errichteten Dampfmaschine be-diente man sich ehemahls zwoer Windmühlen-Schöpfwerke, welche aber erst nach■sieben bis acht Monathen dieses grofse Bassin zu leeren vermochten. Die zwey gros-sen schiffsdocken c sind \mter peter dem Grofsen vollendet; da aber jede Docke nurfür ein schiff bestimmt war, so hat man sie in der Folge verlängert, und zur Auf-nahme zweyer schiffe eingerichtet. Das viereckige Bassin dddd dient zur Drehung‘der schiffe, wenn sie in die Hafenstrafse b b oder in die Bassins c c gebracht werden.Die letztem Bassins hat man zu drey schiffsdocken einrichten wollen. Die andernsechs auf der Karte mit F bezeichneten Docken sollen bis jetzt noch nicht vollkommenausgeführt seyn, wenn ich recht berichtet bin.

Der ganze Entwurf von schiffsdocken , den catharina ii. im Jahr 17 85 genehmigte ,ist auf dreyzehn schiffsdocken, und für eben so viele Linienschiffe berechnet , mit Aus-nahme der innern Hafenstrasse b b, worin fünf schiffe und des viereckigten Basins d, inwelchem vier Fregatten auf einmahl calfatert werden können. Die grofse von Ö7 bis 100Schuh weite Hafenstrafse a sowohl, als die sämmtlichen Bassins und schiffsdocken sindausgegraben worden. Diese Arbeiten hat die Natur bey dem festen Boden, der auseinem mit wenig steinen vermischten xhon besteht, und von Quellen frey ist, sehrerleichtert. Auch für die Magazine hat die Russische Regierung gesorgt: bey k k steht