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dienen, weil die Einfahrt nicht tief genug ist. Aber unausgerüstete iinienschiffe, gros-se Kauffahrtheyschiffe und Fregatten nimmt er auf. Von dessen Wichtigkeit ist dieRegierung überzeugt, weil die angefangenen Bauwerke und ßafsins vollendet werdensollen. In der xhat bedarf es auch keines weitläufigen Beweises: dafs dieser Seehafenfür Frankreich viele vortheile gewähren wird, wenn der Handel, die Fabriken undjuanufacturen wieder blühen; denn ist es nicht gewifs, dafs Paris und Rouen überHavre die ausländischen waaren ziehen, und ihre Fabricate nach andern Ländernund welttheilen versenden können ? Auch ist dieser Hafen in Kriegen mit Englandwichtig, um eine Landung an den misten der ober - und nieder - Normandie zu ver-hindern , oder eine Landung auf England zu machen! In dieser Absicht begann Franz I. im Jahre 150Q die Stadt Havre zu befestigen, und befahl dem Admiral sonniveteinen Hafen an der seine - Mündung anzulegen. Dieser wählte dazu Havre . Man be-gann die damaligen Arbeiten im Jahre 151Ö, welche zwar unterbrochen, aber endlichdoch von Ludwig xm. vollendet wurden. Derselbe führte die citadelle auf, welchejetzt abgetragen ist, und überliefs es seinen Nachfolgern, oder vielmehr den grofsenMännern colbert und vauban, ein Bafsin (s. t. 59. vieux Bassin) für Kriegsschiffeund die grofse schleuse (r) davor anzulegen. Vor drey Jahrhunderten bildete derThurm Franz I. (t. 59. v.) der 1509 erbaut war, so wie der Thurm von vidame(d) den Eingang der Hafenstrasse, die man mittelst einer nette des Nachts verschlofs.Diese wäre also damals weit kürzer gewesen, wenn die Hafendämme nicht weiter alsjetzt in die Mündung der seine hineingiengen. Cefsart in seiner De'scription des tra-vaux hydrauliques Tom, 1 . p. 257 behauptet aber, dafs im Anfänge des sechszehntenJahrhunderts der Eingang der Hafenstrasse 500 TOisen von dem Thurme von vidameentfernt gewesen sey. Es dürfte daher diese Mündung bey der zahl III. (siehe denlinkscitigen plan x. 59.) statt gefunden haben.
Das erste project zur Verbesserung dieses Hafens wurde am 10. Jänner 1779 S e "nehmigt. Das zweyte.war von Leger und Fourcroy, das dritte untersuchten Borda,pleurieu und verrönnet. Dieses letztere ist nun vom Generalinspector Lamande seit1787 in der Ausführung, die der geschickte Ingenieur Lambiardie begonnen hat, undwobey der Ingenieur la payre wesentlich mitgewirkt, den ich damit beschäftigt gefun-den habe. Auch cefsart , welcher sich zuerst durch die sehr sinnreiche im Jahre177Ö bewerkstelligte Ausbesserung der grofsen schleuse r am alten Bafsin zu Havre,bekannt machte, wurde im Jahre 1778 von la cotte beauftragt, einen Verbesserungs-vorschlag zu entwerfen, bey dem vorzüglich darauf hinausgesehen werden sollte; dafsin dem Hafen Kriegsschiffe vom zweyten Range einlaufen könnten. Am 9 . Februar1782 bildete der Generaldirector La milliere ein comite, um alle bis dahin eingelau-fenen verbesserungsentwürfe zu prüfen; und dieser Vorschlag ist es, welchen die Mit-glieder der Academie aorry, Condorcet , Bofsut und Bezout prüften.