15
ecluse de la Communication ou d’ Jn- Verbindungsschleuse oder schleuse von In-gouville. , gouville.
h. Batiment de la romaine. Gebäude von romaine.
i. Gitadelle ou Quartier - militaire. Citadelle,
6 1. Nach diesen Erklärungen komme ich auf die Hafenstrasse vor Havre zu-rück. l) Betrachten wir die oben beschriebenen Durchfahrten, so ist es einleuchtend*dafs zwischen der sank les hauts de la rade und den Leuchtthürmen sich zwey Fluth-stromrinnen (das sind die zwey Durchfahrten) und also auch zwey iluthstrüme sichbegegnen und dafs ein dritter ström, durch den pafs von le hoc kommend, diesenvereinigten Strom der zwey Durchfahrten, in der oueere seines Laufes vor Havre an-trifft. Da dieser mächtiger ist, und früher eintritt, als jener, so hat er die ueber«Wucht, und verursacht unweit der Hafenstrasse einen widerstrom, den die Franzosenrerhaule nennen. Dieser widerstrom wird noch befördert von der concaven Gestaltdes ufers zwischen der Hafenmündung und dem cap la Heve. Er trägt auch zumAngriff dieser concave, bey nordwestlichen Stürmen, wesentlich bey. Sie selbst aberist eine mitwirkende Ursache zur Erhöhung des Bettes in der Nähe der Hafenmündung,weil sie den widerstrom einnimmt. Je gröfser diese concave ist, desto mehr wirdalso das cap von neve abnehmen, desto ausgedehnter wird die Kieselmasse seyn, wel-che von dem abgeflächten cap ab vor dem nafen vorbey und nach der spitze vonle hoc hinrollt; und auch diejenige, welche sich in des Hafensmündung lagert. Dadie Natur nie stehen bleibt, so könnte man die Frage aufwerfen, was alsdann ausaavre werden würde, wenn diese concave nach der Meinung des Ingenieurs zamblar-die, der ihre Zunahme zu betrachten, Gelegenheit hatte, dergestalt sich vergröfserte,dafs sie um Havre herum dem Meere einen Durchgang verschaffte? Wenn indessendiese Vorstellung noch'lange nicht in Wirklichkeit kömmt : so scheint doch die Aus-füllung der concave zur Verbesserung des Hafens , so wie zur Erhaltung des ufersnöthig zu seyn, und in dieser Hinsicht wird es rathsam, nach meinem vorschlage,sechs HÖfter I. II. III. IV. V. VI., an der Wurzel der springfluth gleich und an derspitze 2 rufs über das ordinäre niedrige wasser zu legen. In der xhat scheinen miran keiner stelle des Meerufers perpendiculäre Buschsteinhöfter vortheilhafter als hierzu seyn, da die Kiesel den Zwischenraum anfüllen werden. Auch können sie nichtkostbar fallen, weil man sich der Strandkiesel statt der steine und insbesondere zuden innern Lagen, auch zu der öbern Decke zwischen Verzäunungen, bedienen kann,;aber der vordere Theil dieser HÖfter mag mit grofsen Granitblöcken beschwert werden.Die Oberfläche bilde bis zum niedrigen Meer einen sogen, dessen Radius die Mitte desWerkes durchschneidet und um das doppelte der Hohe, um welche es über dem stran-de liegt, grofs ist. Auf 3 Fufs Böschung wird ein schuh nöhe hinreichend seyn, weilauf solcher flachen Dossirung die Strandkiesel liegen bleiben und die wellen keinenheftigen Angriff darauf ausüben können, welches insbesondere der Fall bey solchen