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werken ist, die sich Landwärts erheben, wie diese vorgeschlagene nöfter. Anfänglichwird das nöft ko, VI. angelegt werden müssen. Wenn dann zwischen demselben unddem nafendamin der r.amn ziemlich mit Kiesel angefüllt ist, so mag das’nöft no. V,anfgeführt werden, sofort das HÖft ko. IV. u. s. w. Auf diese weise wird man denschädlichen widerstrom gänzlich von der iiafenmimdung entfernen, indem man ihmkeine Ausdehnung längs dem concaven ufer gestattet. 1. b. s. 218. Es wird daherder Kiesel, welcher nicht nur diese Mündung unaufhörlich verstopft, sondern derauch die Seinemündung anfüllt und also die gefährlichsten Folgen bereitet, nicht mehrnach uavre hinauf gewälzt werden. Werden diese vorgeschlagene werke nicht auchdas Eahrwasser zwischen der Bank les hauts de la rade und dem Gestade vertiefen,indem sie die Geschwindigkeit des Fluthstromes vermehren, und den widerstrom auf-hcben ? Und wird sich alsdann das Gestade zwischen navrc und dem cap von la ne-ve nicht demjenigen zustande nähern, in welchem es vor einigen Jahrhunderten war,wo die seinemündung noch nicht so mit sand und Kieselbänken angefüllt war ? Mandenke sich das cap von la Heve vom Meer zerstört, und es ist klar, dafs alsdann derrlutbstrom vor der seinemündung vorüberziehen; nicht mehr mit solcher Geschwin-digkeit und Masse in die seine eindringen kann als gegenwärtig. Hieraus folgt also,dafs die Verrückung des ufers zwischen Havre und dieses cap in das Meer hinein ei-ne Verbesserung des gesammten nautischen und hydrotechnischen Zustandes der sei-nemündung ist; folglich die vorgeschlagenen Höfter einen erwünschten Effect hervor-bringen müssen.
2) Wir kommen nun zu einem andern widerstrome : Derselbe ist ein Theil desgrofsen widerstroms, nur dafs er vor der Hafenmündung Kreise beschreibt, die inder Hafenstrasse den Kiesel bey e (siehe den plan von Havre Tab. 5Q.) und auch wohlweiter hinauf deponiren, und dessen Masse so bedeutend war, dafs man jährlich30000 Livres anwenden mufste, um ihn fortzubringen. Diese wirbel mufs man alsozu zerstören suchen. Sie entstehen, weil der Nordwestliche Hafendamm zu weit vordem südöstlichen hervorgeht. An jenem stossen sich also die wasserfäden des grofsenWiderstromes, machen sonach vor seiner östlichen Wand einen Aufstau, und drehensich bey e in wirbel, wo demnach die Kiesel sich lagern müssen.
3 ) Gesetzt es sey die Ursache, 'welche diesen widerstrom macht, gehoben;' sowird doch die rluth einen ähnlichen erzeugen, weil ihre Direction vor der Hafenmün-dunp- vorübergeht, und der rluthsirom ein zu weites? profil findet. Um diesen wider-strom gänzlich zu vermeiden, mufs der südöstliche Hafendamm so weit verlängertwerden, als er auf t. 5 Q. roth bezeichnet ist. *) Auf diese weise wird die Mündungder Hafenstrasse nur 180 schuh weit seyn, wiewohl sie zuvor 210 schiih zur weite
*) Man hat auch vor dem nordwestlichen Hafendamm einen Ansatz anbringen wollen, der mir nichtzweckmiSfsig zu seyn scheint, weil er das Einlaufen derjenigen Schiffe, die durch den nordwestlichenPafs von See kommen, erschweren Würde.