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hatte. Bey diesem Vorschlag kommen die im i. b. s. Ö24 bis Ö28 erörterten Maximenin Anwendung ! Es wird nämlich a) das profil der Hafenstrasse, welches bey derspühlschleuse J. 222 Schuh mifst, bey der Hafermiündung um 42 schuh geschmälert,folglich kann der aus dieser schleuse und der schleuse l ( perrey ) stürzende Fluth-strom die Hafenstrasse besser austiefen, zumal sie nur eine Länge von 270 schuh vondiesen schleusen angerechnet erhalten wird; b) durch diese allmählige zusammenzie-hung der Hafenstrasse gegen den Hafen zu, können sich auch die dahin einrollendenwellen ausdehnen, daher an Höhe abnehmenc) länger als der südöstliche mufs dernordwestliche Hafendamm defswegen seyn, weil darauf sowohl der Fluthstrom als dieStrandkiesel anrollen. B. i. s. 628. Wenn man sich den vor der jetzigen Hafenmün-dung statt findenden widerstrom fortdauernd so gedenkt, wie er gegenwärtig sichdreht; so wird die ueberzeugung begründet: dafs derselbe die Wirkung des spühl-stroms zu vernichten strebt, welcher letztere sich überdiefs um den kurzen Hafen-damm, der nur bis a geht, umbiegt, und in ein fast unbegränztes profil (in die sei-ne) fällt. Es ist sonach kein Wunder, dafs sieh bey e , vor dem nordwestlichenHafendamm eine nieselbank fortdauernd anhäuft. Daher mufs der südöstliche Hafen-damm soweit verlängert werden, dafs er dem Einlaufen der schiffe nicht nachtheiligwird. Weil nun, nach der allgemeinen Behauptung der Seefahrer zu Havre, die Mün-dung der Hafenstrasse eine westsüdwestliche Richtung erhalten mufs, da die heftigenWinde nach ihn hin nur eine Stunde über anhaltend wehen, folglich die schiffenicht Gefahr laufen, mit einer grofsen Geschwindigkeit in den Hafen und gegen dessenKay’s angetrieben zu werden, so habe ich dem Ende der Verlängerung des südöstli-chen Hafendammes eine südwestliche Richtung gegeben. Wird endlich in Erwägunggezogen, dafs die oben vorgeschlagenen perpendiculären HÖfter I bis YI. einen gerad-linigten Strand hervorbringen, folglich einen widerstrom vor der Mündung der Hafen-strasse nicht zulassen - , so wird das Einlaufen der schiffe durch die Verlängerung dessüdöstlichen Hafendammes nicht nur nicht beschwerlicher gemacht , sondern vielmehrnoch erleichtert werden. Dadurch , dafs die Hafenstrasse, sich oberhalb erweitert, wirddas Einlaufen der schiffe auch erleichtert, indem die wellen in dem verhältnifs sicherniedrigen, als die Profile sich vergröfsern. Wie weit aber die Verlängerung dessüdöstlichen Hafendammes bewerkstelliget werden könne, ohne ein Hindernifs für dasEin - und Auslaufen der schiffe zu werden, das wird sich zum besten entscheidenlassen, wenn wir das Manövre des Ein - und Auslaufens eines Schiffes beschreiben;a) Ein Schiff, das während der rluth in diesen Hafen einläuft, trift gegenwärtig vordessen Mündung den oben beschriebenen widerstrom, der es gegen Ostsüdost treibt,und nachdem es über eine stille Wasserfläche gedreht ist, führt es derselbe nordwest-lich und so langsam in die Hafenstrasse. b) Läuft das schiff aber beym fallendenWasser ein, so macht der Ebbestrom und widerstrom nur einen W'asserzug aus, wel-cher es gegen Westnordwest, also in den Hafen eintreibt. c) Segelt ein Schiff bey
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