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Ferner bemerke ick, dafs zur zeit zwischen den Hafendämmeü die liefe’ 22 Fufsbeträgt, wenn auf dem Drempel der neuen schleuse la narre 17 Fufs wasser steht, und dafsalle auf der Karte punctirten Vierecke mit der zeit mit Häuser bebauet werden sol-len. Alsdann wird Havre eine der schönsten Seestädte seyn!
66. Endlich glaube ich noch anführen zu müssen, dafs der genannte Inspec-tor cefsart (Description - hydraulique de cessart Tome I. pag. 2 57.) im Jahre 1781den Vorschlag machte: eine neue Hafenstrasse in der Richtung o p (siehe die grofseKarte der Seinemündung Tab. 5Q.) anzulegen. Er fuchte diesen Entwurf dadurch zu"rechtfertigen a) dafs der wind in dieser Richtung nicht bedeutend sey, b) die schiffesich hier besser als in der jetzigen Hafenstrasse vor Anker legen könnten, und endlichc) dafs, da die pluth zwey stunden stille steht, also länger bey Havre , als in denübrigen Häfen des canals dauert, die schleusen sich leichter schliefsen und öffnen las-sen würden, als gegenwärtig, wo die Richtung der durch die Hafenstrasse anlaufendenFluth auf die schleusen - Thore geht, Gegen diesen Vorschlag kann allerdings ange-führt werden l) dafs die Hafenstrasse noch weiter über die untiefe hin hätte verlän-
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gert werden müssen, als cessart ihre Länge bestimmte, folglich grofse Kosten entste-hen werden. 2) Würden die aus der Seinemündung kommenden hohen wellen aufdem Kay, längs der Stadt anfallen. 3) Würde die spühlzeit, im welcher mit demalten uafsin und dem Bafsin von Ingouville gespühlt werden könnte, wenn die ver-bindungs - schleuse und die schleuse h, spühlsGhleusen wären, kürzer dauern, als diespühlzeit, die in der jetzigen Hafenstrasse statt findet, weil die projectirte Hafenstras-se dem Strom der seine entgegensteht, und endlich würde 4) eine grofse Unbequem-lichkeit für das Commerz daraus entstehen , wenn mit dem alten Bassin oft gespühltwerden miifste, weil dasselbe von Gebäuden umgeben ist. Daher die darin liegendenschiffe gegen alle windstösse gesichert sind, diese schiffe aber zur zeit der spühlungnicht in solcher Anzahl als jetzt platz finden können. Hieniit sey also die Darstel-lung des Hafens von Havre beschlossen.
§. Ö7. Beschreibung des Hafens von Honfleur an der Seinemündung Tab. 5Q.Ich kenne keinen kleinen Hafen, bey welchem so viele spühlschleusen und Bassinsangebracht sind, als bey dem Hafen von Honfleur *) Der Vorhafen a ist von demHafendamm c f (jettee nenve) welcher aus einem mit Steinen gefüllten Holzbau be-steht, gedeckt. Derselbe ist von dem pafsagehafen r, mittelst des steinernen separa-tionshoftes b (vielle jettee) getrennt. Diesem seine Einfahrt wird westlich von demnöfte a (jettee de la planchette) gebildet, und dieses nöft schliefst an den Quay ae d (Qutfy de hallage). Des Vorhafens a spühlbusen ist das Neue-Bassin e ( Bassinneuf ) und die spühlung wird von der spiihlscbleuse 3 worüber eine Drehbrücke liegt,bewerkstelliget. Sie ist zugleich eine mirchfahrtsschleuse mit stemmtnoren, die dasWasser im Bassin e zu einer für die schiffe nölriigen wasserhöhe hält. Die eigentli-
*') Es werden darin Schiffe von 35o bis -no Tonnen gebaut.
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