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Zweyter Band mit sechs und vierzig Kupfertafeln.
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liehe Mündung a b des Hafens und die östliche Einfahrt längs dem HÖft 2 b, wirdvon der Durcbfahrtsschleuse 2, die jener in 3 ähnlich ist, gespiililt. Diese schleuÄ2 hält das wasser im Alten-Bassin C zur orforderlichen Höhe, Also hat der Vor-hafen a zwey spühlbusen : nämlich die Bafsins c und e. Einen dritten spühlbusenD hat derselbe nur alsdann, wenn man die spiihlschleuse 4, welche aus drey Fall-schützen, jedes 6 Fufs breit besteht, die mit Rädern aufgewunden werden, und sichso wie die spühlschleuse 5 öffnet. Dieser spühlbusen d dient aber auch, welchessich ohne Erklärung von selbst versteht, zum spühlen der Bafsins c und e. Dasletzere Bassin soll in Zukunft mittelst der schleuse u durch den canal x gespühlt*werden *). Der Hafen b wird von der spühlschleuse i welche zwey Falithore, je-des 6 Fufs breit hat, gespühlt. Zwischen dem Bassin e, dem obern xheil des Ha-fens a und der Seine besteht das separationswerk f g aus einer massiven Mauer,und bey u liegt der werkplatz etablirt. Herr Forfait sucht die Ursache von derAnschlämmung der Bafsins und Häfen zu nonfleur in der geringen 'Wirkung derspühlschleusen auf dem Schlammgrund, und bemerkt, dafs dieser von dem spühl-strom nur zusammen geprefst, und also fester werde, wenn er auf dem Sande undden Kieselanlagen, welche aus einzelnen Körpern bestehen, den besten Effect aus-üben könne. In dieser Behauptung liegt ohne zweifei viel wahres, aber defswegenbeym Schlammgrunde spühlschleusen als untüchtig zu erkennen, ist der Sache zuviel gethan. Wenn die spühlbusen eine hinreichende Menge wasser fassen, womiteine oder zwey stunden vor der Ebbe und eben so lang nachher gespühlt werdenkann, die Häfen und Bafsins. gegen den Spühlbusen und den schleusen nicht zu grofsund vorzüglich nicht zu lang sind, so können die spühlströme auch den zähestenSchlickboden fortreissen. Einen überzeugenden Beweis geben folgende spühlschleu-sen, als die Spühlschleusen zu Schiedam und zu GOiida (Tab. 40). Andere hollän-dische spühlschleusen haben die nämliche schlechte Wirkung als diese zu Honfleur ,so z. b. die spühlschleuse zu Helvoet, zu midelharnis, zu Goederede (t. 46). Dasind aber eines Theils die Spühlbusen zu klein, andern Theils steht das. wasser indenselben zu niedrig, und endlich sind die zu spiihlenden Hafenstrasseu zu lang.Man vergröfsert indessen den Effect mit Krabbelars oder eisernen schlammeggen,welche den Schlammboden aufreissen, wenn gespühlt wird. Diese Maschine sollteman auch zu Honßeur einführen !

$ 68. Beschreibung des Hafens von i-ecamp in der Normandie t. 62.. Wenngleich die Lage dieses Hafens für dem seehandel nicht geeignet ist, so hat doch dieeinträgliche risehcrey daselbst ein volles Recht auf die Unterstützung der Regierung,zu solchen werken, die den Hafen in den bestmöglichsten Zustand bringen können.Die Hafenstrasse ist westnordwestlich, und die Hafendämme cf 3 und ba 2, welche

*) Nach dem project, welches 1787 genehmigt wurde, sollte dieser Canal x angelegt und Honfleur auch

erweitert werden , wie dieses in dem plan mit punctirtea linieu angegeben ist.