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Zweyter Band mit sechs und vierzig Kupfertafeln.
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Indessen war mm die committe'e ganz; unschlüssig geworden, nachdem sie zwey-erley meyntingen vor sich hatte. Da ihre werthen Glieder den Effect einer gut ein*gerichteten spiihlung nicht gesehn hatten, denn die zu Döwer ist äufserst mangel-haft; so wollten sie einem -versuche beywohnen. Diesen zu bewerkstelligen, wurdeim nafen von Ramsgate ein schiff von 50 Tonnen, während der Fluth voll Wassergelassen und bey der Ebbe öffnete man dessen verschlossenes vordertheil. Das aus-strömende Wasser machte zwar keine lange Furche in den Sand, wie natürlich undnichts unerwartetes war, deun die wassermasse, welche ein schiff aufnimmt, war zu un-bedeutend, und dehnte sich iiberdem gleich seitwärts aus. Man machte also einenzweyten versuch, zwischen zwo leitenden Bretterwänden und dieser entsprach, daer die Seitenausdehnung verhinderte, den Erwartungen besser. Was würde man wohlin Deutschland, von einem deutschen wasserbaukungigen sagen, wenn er dergleichenspielereyen für versuche ausgeben wollte? denn ist es nicht a priori klar, dafs eineeingeengte und geschwellte wassermasse den losen Sand und schlämm fortspiihlt ?Man würde mit demselben unbarmherzig umgehn, und das geschähe ihm recht, dennwarum giebt er sich für einen Hafenbaumeister, wie hier h. Preston thut, aus. Doches war nicht allein dieser, dem die construction und Wirkungen guter spühlschleusenunbekannt waren, sondern smeaton selbst halte nur eine sehr unzureichende nennt-nifs von der construction der spühlschleusen, welches die Folge beweisen wird.

Smeatons Vorschlag — das Bassin in zwey Bezirke zu theilen, und jeden Bezirkwechselseitig zum spühlbusen des andern; bey de aber zur spühlung des Hafens zugebrauchen — der sehr zweckmäfsig war, wurde nicht angenommen, sondern, nachH. prestons Meinung, nur ein Bassin, also die separationsmauer fg , angelegt. Je wei-ter diese fortrückte, desto heftiger wurde die Wellenbewegung im Hafen, weil die• Wasserfläche, in Rücksicht der Mündung, kleiner ward: ein Beweis dessen, was ich,i. b.s. Ö52. vorgetragen habe. Dieser wogenden Bewegung des Wassers im nafen glaubteman die Schiffe entziehn zu müssen, und man schlofs mittelst der pfahlwand h. 16,einen Raum zur sichern stationirung der schiffe ab. Anstalt dieses Nothbehelfs hättedie Mündung des Hafens f geschmälert werden können, d. i. bis zu 200 Fufs, wiedie sachverständigen angegeben hatten, und die in den Hafen einlauffenden Fluth-undSturmwellen wären nicht ausgedehnt genug geblieben, um die Wasserfläche des Ha-fenbezirkes in unruhiger Bewegung zu versetzen. Auch der obere namm mufste vordem untern hervortreten, wie ich diefs s. Ö28~i. b. erörtert habe. Damahls gieng ernähmlich nur bis x.

Preston legte nun statt neun spühlschleuseii sieben an und als i. J. 1 77g, fünfkleine und die grofse rinfahrts- oder mittlere schleuse \u. vollendet war, so wünsebtedie Committee den Effect der Spühlschleusen, die mit Fallschütze versehn waren, zubeobachten. Also sollten die schütze miittelst eines Spillrades aufgewunden werden,

aber die walzen um denen sich das Zugseil wckelte, brachen, und man war nichtir. Bd. n