124
re Theil der Kegel wenig von den wellen gelitten haben.' Jeder Korb Fig. in. hatteeine Basis von 154 französischen schuh im Durchmesser. Der obere niameter betrugÖO Fufs, so wie die verticale Hohe, und der Flächeninhalt der Basis machte 17,673Quadratfufs. Das Füllmaterial wurde zu 2340 Cubicktoisen und zu 93,366,000 Pf.angeschlagen. Dasjenige, was zu der Versenkung des Kegels darin geworfen wurde,betrug 1,020,000 Pf. der Kegel selbst war aber zu 1,623,000 Pf. berechnet, alsodie ganze Last 90,015,000 Pfund. Zur Ausführung glaubte cessart 250 zimmerleu-te, 20 schmiede, und 200 Steinhauer oder Ö80 Arbeiter zu gebrauchen. Zum stein-brechen und dem Transport der Steine aber 400 Arbeiter, 100 pferde, 30 Aufseherund 24 Fahrzeuge, die man chasse-mare'es nennt, wovon jedes 7 cubickklafter stei-ne trug. Diese Entreprise wurde zu 23 Millionen, jeder Kegel zu 300,000 Livresangeschlagen, und die jährliche Unterhaltung der Ö4 Kegel 38,400 Livres.
Von einem Kegel zum andern, dessen cubischer Inhalt 2400 cubicktoisen betra-gen sollte, wollte cessart eine 72 Schuh lange nette ziehen, und so die Rhede ge-gen das Einlaufen der feindlichen schiffe schliefsen. Die Kegel selbst sollten mit ei-nem Steinwurf umgeben werden (Fig. m.) um sie gegen den Angriff der "wellen zuschützen.
Nachdem im Jahre 1782 ein versuch mit der Versenkung eines Kegels von 3Öschuh Hohe, bey Havre, gemacht worden war, welcher glücklich ausfiel, und der indem werke von cessart: nescription des travaux hydrauliques Tom. ii. p. 182 be-schrieben ist, wurde nordwestlich von cherbourg der zimmerplatz bey a t. 58., woraufdie Kegel gezimmert wurden, etablirt. In einem Kreise, dem untern umfange einesKegels gleich, waren zwey Reihen 10 schuh langer pfähle eingerammt, worauf mandie schwellen des Kegels legte. Während der Ebbe konnte an den Kegeln nur ge-arbeitet werden, denn man mufste die Fluth benutzen, um die Kegel flott zu be-kommen, also eine Baustelle wählen, die von der Fluth bespühlt wurde. Ein sol-cher Korb hatte keinen Boden (Tab. 58- Fig. 3. und iji.) damit er sich bey unglei-chem Meeresgrund doch ziemlich horizontal setzen, und der hydrostatische Druckdes wassers den möglichst geringsten widerstand, bey seiner Senkung, ausübenkonnte. Um ihn flott oder schwimmend zu erhalten, wurden 90 Tonnen (Fig. 8.und 14.) angebracht; doch davon unten das weitere! Zur Aufbewahrung dieser Ton-nen war ein Wasserbehälter ohnweit des zimmerplatzes ausgegraben. Alle Holz- undEisentheile wurden beym ersten Kegel gewogen, ehe man sie gebrauchte, um dasganze Gewicht eines Kegels bestimmen zu können. In dem zwischenraume der zwowände des uinfanges vom Kegel, welcher dazu verschalt war, wurden nach und nach30 cubicktoisen Steine, welches ein Gewicht von 180,000 pfund machte, eingewor-fen, damit der Kegel bey der Eintauchung schwer genug ward, um nach Ablösung derTonnen, die. ihn schwimmend erhielten, auf den Boden des Meeres zu sinken, unddem fluthenden- wogenden- und hebenden Meere gleich anfänglich zu widerstehen,