Band 
Zweyter Band mit sechs und vierzig Kupfertafeln.
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also eine Stabilität zu haben. Das Holzwerk war so weit Eichen, als der Kegelüber die Aequiuoctial- ilnthen hervorragte, das andere war von Buchen. Es betrug24,000 cubichfufs. Jeder Kegel wurde mit einer Gallerie, die in Fig. 14. sichtbarist, umgeben.

Die Aufrichtung der einzelnen QO Ribben des Kegels, von. denen jede. Ribbe vonder andern 4} Fufs entfernt war, und die aus zwey nebeneinander gestellten Balkenbesteht, wurde vermittelst nebeböcken, die man auf die untern Gurtungen stellte, wel-che an dem umfange des Kegels und innerhalb der Ribben vermittelst grofsen eisernenschrauben und colzcn befestiget sind, aufgehoben, oder man wählte dazu auch ein-zelne Richtbäume, die man auf die Gurtungen und Ribben befestigte. Diese Bolzenwogen 900 zentner, und ihre Länge betrug 24 bis 42 zoll, und der‘Durchmesser 15bis 22 Linien. Die Schwere eines Bolzens war 15 bis 33 pfund. Cessart hatte überihren widerstand versuche angestellt, welche ergaben, dafs ein Bolzen, von 15 bis20 Linien im Durchmesser, der auf seinem Ende aufgelegt war, eine Last von 3000pfund trug, ehe er brach. Jede Ribbe bestand aus 5 bis 6 stücken, von 23 bis 2Qpufs Länge. Wie dies zimmerwerk im Detail ausgeführt w r ar, dessen Erklärung vie-le Kupfer erfordert, findet der Ingenieur in dem angezeigten werke des cessart.Die r.ibben des Kegels wurden auf 60 Grad mit der Basis schräge gestellt, weil ces-sart gefunden hatte, dafs die aus stein bestehende Füllmasse nur einen Druck von6 pfund auf den Quadratschuh des Kegelumfanges ausüben würde.

Cessart hatte zu Havre mit der Transportation eines Kegels, (im Wasser) wel-cher auf Tonnen gesetzt wurde, einen erwünschten versuch gemacht. Indessen wardiese Operation bey den gröfsern Kegeln, wo 3700 Zentner balancirt oder in einemhorizontalen Stande fortbewegt werden mufsten, sehr schwierig, und erforderte dieAnwendung kluger, durch die Erfahrung begründeter Maafsregeln. Es wurden zurFlotthaltung des Kegels zwey Reihen von leeren Tonnen *) mit grofsen seilen ange-bunden, die eine aus 32 Tonnen bestehende Reihe an der äufsern Seite des umfan-ges, und die andere aus 28 Tonnen bestehende, an der innern Seite dieses umfangsoder des zimmerwerks. In der innern Basis des Kegels wurden die an die Ribben be-festigten seile ins Kreutz gezogen, und mit einem aus einem Kabeltaue **) bestehen-den Kranze, dessen Durchmesser die Hälfte des Durchmessers von der Oberfläche desKegels hatte, verbunden. An diesem Kranz wurden kleinere Tonnen befestigt. Aehn-liche wurden auch hinter den innerhalb angebundenen grofsen Tonnen befestigt.

*) Jede grofse Tonne war 12 rufs lang, und hatte 6 Fufs im Durchmesser, sie Wog 35oo pfund. Alle Ton-nen mufsten, vermöge des hydrostatischen Drucks, die rast des Kegels von zwey Millionen pfund tragen.

*') Die Taue, welche zur Befestigung der Tonnen dienten, mufsten dem auf diesen ausgeübten hidrostati-schen Druck'des Wassers widerstehen. Cessart schlofs aus dem Widerstande, den ein 20 Schuh langesSeil von 7" im umfange ausiibt, zu dessen Zerreissung 5 oo Zentner erfordert werden, dafs die 68 Ka-beltaue womit die Tonnen befestigt waren, einem Gewichte von 0/1-00,00 pfund widerstehen würden;folglich war noch Uber eine Million pfund ueberschufs.