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Diese Tonnen hoben den Kegel so viel als möglich in dem wasser empor: denn um dassugsiren oder Fortbringen des Kegels zu erleichtern, war dessen möglichst geringsteEintauchung nothwendig. Jede Tonne konnte nach den versuchen 28070 pfund tra-gen, trug aber nur eine rast von 22320 pfunden, und wurde, mit diesen beschwert,vermittelst einer chaloupe, an die vier Ruderer arbeiteten, während einer Minute 15bis zwanzig Toisen weit forgeschleppt (bugsirt). Rechnet man zu dem Gewichte der Lastnoch die der Tonne und der seile, so' erhalt man ein Gewicht von 28/070 pfunden,und für jeden Ruderer 7000 pfund, die er auf diese weise fortbewegte, nämlich zurzeit der Fluth, während der Ebbe wurden aber 30 Toisen in der Minute gemacht,und während- dem Stillstände des Meeres (etale) zwanzig Toisen. Zur Fortbewegungeines über zwey Millionen pfund wiegenden Kegels rechnete cessart also 250 Rude-rer. Da eine Tonne 322 cubickfufs enthält, so machte ihr, bey der eingetauchtenTiefe, eine wassermasse von 10304 Cubickfufs platz, die einer Kraft von 752192pfund gleich ist. Die angebrachten Tonnen trugen auch den ersten Kegel, der am6. Juny 1784 versenkt wurde, wagreeht, und zerstreuten den Anschlag der wellenauf ihn, vollkommen.
Ehe diese Tonnen angebracht werden konnten, mufste der Kegel selbst auf derBaustelle flott seyn, und von der Fluth gehoben werden. Er wurde — um seinerZimmerung eine gröfere Haltbarkeit zu geben, um ferner die Seile, die an demselbenbefestigt und mit den schiffen die ihn fortschleppen sollten, in Verbindung zu brin-gen ; und solche nicht an einigen einzelnen Theilen des Kegels zu befestigen, sondern viel-mehr an mehrern punkten — mit zwey der stärksten Kabeltaue (nämlich in der Nähevor dessen Hälfte der Hohe des Kegels) umgeschlungen, und mit Hülfe von win-den zusammengezogen. An diesem doppelten Kabeltaue wurde durch einen daranbefestigten Ringe ein anderes Kabeltau gezogen, und dessen Befestigungspunkte ge-genüber ein zweytes. Diese zwo Kabeltaue liefen, jedes für sich, um eine an ei-nem auf der Rhede festgelegten grofsen Schiffsanker, mittels einer daran befestigtenScheibe, und dann wieder nach dem Lande zu. Hier stand die von de vallons erfun-dene Erdwinde., die von 42 Mann in Bewegung gesetzt wurde. Auf diese weisebrachten 84 Mann, vermittelst zwey winden, den Kegel flott, und in die Rhede , woer zum schwimmen hinreichende Tiefe fand. Bevor er diese noch nicht erreichthatte, wurden die Tonnen daran befestigt. Bey a auf dem werkplatze stand einedritte winde, mit welcher anfänglich der Kegel nachgelassen und festgehalten wer-den konnte, wenn er zu schnell vorwärts^ über die darunter gelegten Rollen, glitt.Das Tau, welches zu dieser winde ging, war an einem dritten punkte an dem denKegel umgebenden Kabeltaue befestigt. Sobald der Kegel auf der Rhede ankam,wurden die grofsen platten chaloupen mit 72 Ruder, chasse-morees *) genannt, an
*) Chasse - maree ist ein Fahrzeug, welches eine Deck- und i.uggertackellage oder zwey Masten hat, tobwelchen jedes ein Raasegel führt.