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die zwo an den Kegel befestigten Kabeltau angelegt und nun wurde der xfegel sobugsirt, wie dies auf der Karte (xab. 58.) angedeutet ist.
Bey stillem w etter wurde der Kegel binnen einer stunde 3 bis 400 Toisen weitbugsirt. Im November 1782 brachte man den ersten Kegel flott. Um 8 uhr desMorgens war derselbe flott, um 1 uhr 20 Minuten langte er auf der stelle, wocessart ihn anhalten liefs, an; mittelst den schiffen ward er jetzt weiter bugsirt, wozu(J2 Minuten zeit gebraucht wurde, so dafs er im Ganzen 4 stunden 8 Minuten flott ge-wesen war, und jetzt ward er wieder, nachdem dieser versuch glücklich ausgefal-len war, ans ufer gebracht. Mehrere Marine-ofliciers glaubten, dafs zur Fortbrin-gung eines Kegels eine wassertiefe von 18 schuh nöthig sey, und sie bemühtensich, die Unmöglichkeit der Fortschleppung und Versenkung desselben in umlauf zubringen. Zwölf junge Matrosen aus Cherbourg , und einige Seefahrer von Kauffar-deyschiffen dieser Stadt, zeigten sich aber bey dem commissair d’narcourt, um dieUnternehmung der Fortschleppung und Versenkung dieser Kegel zu bewerkstelligen,so gefahrvoll auch dieselbe seyn möge. Cessart theilte ihnen seine Ideen über die-se Operation mit, und versicherte sie, dafs er sieb mit den Ingenieurs, während derVersenkung des Kegels, auf der Gallerie desselben stellen würde. Die Versenkunggeschah nun folgendermassen: die Tonnen und Fahrzeuge in n o q r (siehe die Kar-te Tab. 58.) hielten ihn über die stelle, welche für ihn bestimmt war, flott. DieMarine hatte ihn vom Lande bis dahin transportirt; aber die Versenkung wurde vonden Ingenieurs des Brücken- und Wegbaues, binnen einer Stunde, bewerkstelligt.Derjenige Kegel, welcher in der Nähe eines andern bereits stehenden versenkt wur-de, ward mit diesem durch ein Kabeltau, welches um eine darauf befestigte neval-lonschen Erdwinde lief, in Verbindung gebracht. So konnte man also den zu ver-senkenden Kegel gegen den bereits stehenden ziehen. Bey der Versenkung eines Ke-gels kam es vorzüglich darauf an, die Tonnen von dem Kegel zu trennen; denn wermochte es wagen, die Taue davon pbzusehneiden, da die Tonnen mittelst des hydro-statischen Druckes mit eine Kraft von 752000 pfund emporsteigen, und jedes Fahr-zeug, das sie treffen, umwerfen und durchlöchern mufsten ; auch konnte das Ab-schneiden der Taue unter wasser nicht anders als mit Maschinen geschehen *). Eswurden daher über die schrägen robben des Kegels 40 pfund schwere Hackmesser(b pig. 14. t. 58.) gelegt, **) die mittelst seile a nach der Gallerie gezogen, undlosgelassen werden konnten, um auf die Taue, mit denen die Tonnen an dem Ke-gel befestiget waren, zu fallen, und solche zu zerschneiden. Zweymal mufste in-dessen das Messer aufgezogen und herabgelassen werden, um die vom wasser durch-
*) Es mufsten nämlich die Tonnen nach und nacli vom Kegel getrennt werden; damit er so in liorizonta-ler Lage eintauchte; ja die mehresten als die Basis des Kegels und die Tonn-enreihe schon tief eingetauchtWar».
**) Fig, g, zeigt ein solches Hackmesser von der Seite, rig. io- von hinten, rig, ll^vcn vorne, rig. 12 *dessen .Durchschnitt von der Seite, und rig. i3, wie es das rau abgescimitten hat.