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drungene Kabeltaue zu zerschneiden, und vier Tonnen wurden beym ersten Kegelzugleich gelost. Da der Kegel immer in einer horizontalen Lage versenkt werdenmufste, so commandirte cessart auf der Gallerie das Abschneiden der Taue, mitFahnen welche die Farbe derjenigen Messer hatten, die herabfallen oder nachgelas-sen werden sollten. So wie es nun der Tonnen weniger wurden, senkte sich auchder Kegel, vermöge der in seiner wand enthaltenen, und während des Versenkensnachgeschütteten steinmasse, und seiner eigenen Last. Schon bey dem Abschneidenvon 22 Tonnen betrug die Senkung des ersten Kegels 18 Fufs. Ich will hier nochden von cessart in seinem werke s. 2Ö3 angeführten, und bey der Versenkung desKegels zugetragenen vorfalle mittheilen. Als der Kegel 22 sich gesenkt hatte, be-fahl Bretonniere, die noch an dem Kegel befestigten Ö2 Tonnen davon zu trennen.Dies übereilte Manoeuvre konnte aber nicht mit Genauigkeit vollzogen werden, sodafs die Tonnen an der einen Seite des Kegels bereits abgeschnitten waren, währenddie an der entgegengesetzten Seite fest blieben, so dafs die erste Seite sich auf demBoden des Meeres herabsenkte, während die andere blos flott war. Ein Fall dencessart vorhergesagt hatte. Die Ingenieure beschleunigten jetzt das Abschneiden derübrigen Taue, und der Kegel senkte sich regelmäfsig auf den Grund. Man fand indiesem Kegel eine Tiefe von 32 Fufs, wiewohi Eretonniere, nach seiner sondirung, auswelcher er stets ein Geheimnifs vor cessart machte, zehn schuh mehr gefunden ha-ben wollte. Wirklich hätte man 400 Toisen mehr Meerwärts gehen müssen, um ei-ne Tiefe von 42 schuh anzutrefien ! Nachdem die Senkung geschehen, .fuhren au-genblicklich eine Menge Fahrzeuge mit steinen herbey,die man in den Kegel selbst,zum iheil durch eine in dem umfange des Kegels gelassenen oeffnung oder Lucke,wodurch auch die innern losgeschnittenen rönnen aufgeholt wurden, einwarf, Ces-sart wollte den mit Bruchsteinen gefüllten Kegel ein Jahr stehen lassen, und dannerst ein Mauerwerk Fig. in, von 10 rufs dick, darauf machen, welches aus Werk-stücken von Granit in porcellanmörtel gesetzt, bestehen sollte. Er rechnete zu derAusführung des Ganzen dreyzehn Jahre.
Als im Jahre 1784 der erste Kegel eingesenkt, und mit Füllmaterial versehenwar, trat gegen die Anwendung der Tonnen, der oft genannte Bretonniere aut, undschlug zur Tragung eines Kegels einige cameele (Halbschiffe s. i. b. s. 451.) vor,welche in der That zu diesem zwecke unbrauchbar zu seyn schienen, indem sieden wellen und dem wasser eine zu grofse Fläche darbieten, und wenn ein Halb-schiff abgeschnitten worden wäre, so mufste sich nothwendig der Kegel nach dieserSeite stark, also schief senken. Mit Beeilt gab man daher den Tonnen den Vorzug.Ferner wollten die Marine - officiere in den Kegeln grofse oeflhungen zum Einwerfendes Füllmaterials haben, wogegen cessart natürlich protestirte : denn diese würdendas zimmerwerk geschwächt, und das zerbrechen des Kegels bey stürmen beför-dert haben! So viele Gegner auch cessart hatte, fanden sich doch auch geschickte