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Zweyter Band mit sechs und vierzig Kupfertafeln.
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und wackere Männer auf seiner Seite. Der Generaldirector des Wasser- Brücken- undstrafsenbaues na Milliere unterstützte ibn, so wie der seeminister Marechal de ca-stries, und der provincial-Gouverneur d’narcourt. Die Transportation der Kegel di-rigirte der Equipagenmeister Grillot. Als Ingenieur waren dem General - InfpectorCessart beigegeben, die Herrn Hubert, Laroche, mielos pitrou , Ferregeau, Gayant,so wie die Eleven nesfougere , Geligny , Lazousky, Tarbe und prepetit.

Wären alle Kegel, nach dem cessartschen projecte, gleich mit greisen steinengefüllt und oben ausgemauert; auch zwischen den Kegeln (f. 4.) ein steinwall ge-worfen worden, so würden die Molen, so lange als die Holzwand gehalten hätte, ge-Wifs widerstand geleistet haben, und" diese nur von Fäulnifs und der Aufzehrung desSeevvafsers leiden können. Cessart versprach sich in seinem schriftlichen Memoirevon 1784. eine achtzigjährige Dauer davon, und dafs die obere Mauer Fig. III., nach-dem sie erhärtet worden sey, ohne den Mantel des zimmerwerks bestehen könne.Gegen seinem willen wurden aber die Kegel nicht gänzlich gefüllt, und nur zumiheil mit kleinen steinen; auch die Mauer blieb leider unausgeführt. Ja es wurdesogar befohlen: keine gröfsern Steine, als siebenpfündige, anzunehmen. *) Die chi- .kanen gegen cessart nahmen immer zu, und der umstand, dafs die Kegel des un-ebenen Bodens wegen auf 50 xoisen entfernt werden mufsten , vermehrte nicht nurdie schwäche der ganzen Anlage, sondern gab noch veranlafsung , sie weiter zu ent- ■fernen, um zu ersparen. Die Ingenieure des Brücken - und Wegbaues suchten siemeerwärts zu alligniren; die Militär-Ingenieurs landwärts, welches die auf der KarteTab, 58. angegebene Lage deutlich zeigt. Bei allen diesen Hindernifsen sind dennochachtzehn Kegel versenkt worden, ungeachtet der am 7. July 1784. gesenkte Kegelbereits am Ißten von einer sturmfluth zerschmettert worden war, welches in Fig. 3.dargestellt ist. Die fehr geringe Haltbarkeit der Kegel war gröfstentheils eine Folgevon dem kleinen Füllmaterial, denn, so wie die Steine in den Körben hin und hergeworfen wurden, schlugen sie gegen die wände, und machten oefnungen, wodurchsie alsdann herausrollten, und wo hinein die wellen spiihlten.

Am 7. July 1784. wurde der zweite Kegel versenkt. Es ward an die Westseitede9 ersten Kegels, welcher die östliche Einfahrt, bei der Insel pele'e, begränzen sollte,ein Flofs gelegt, und auf den ersten Kegel selbst eine Erdwinde angebracht, um denzweiten, an sich zu ziehen, welcher mit einem grofsen Kabeltau an der «Mitte umge-ben war, und woran man das nach dieser Erdwinde gehende Kabeltau befestigte,welches nach vier westwärts liegenden Schilfen angezpgen. und nachgelassen wurclö;

Man versenkte dielen Kegel sechs Toisen von der Basis des ersten. Unglücklicherweise wurde dessen Füllung am 18. Aug. 1784- durch die stürmifche se.e unterbro-chen. Der erste Kegel, welcher 2730 Kubiktoifen Füllmafse hatte, widerstand voll- o

*) Lettre Je I’iiigenieut sillon, in der Decade pliilosopliique, Paris 20. ventose an yi.

II. Ed.