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Zweyter Band mit sechs und vierzig Kupfertafeln.
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tungen dar und zeigen ihm ein bewegliches Licht. Aber ein an der Kiiste brennen-des i'cuer, voffl winde bewegt, bann auch ein bewegliches Leuchtfeuer seyn. Hier-aus sehn, wir: dafs h, 1c moyne diese Erfindung verbessert hat: seine Leuchtmaschi-ue hat zwey Bewegungen; die erste ist ein uhrwerk, welches die stunden anzeigtdie sie auch schlagen kann, wenn man es für nöthig hält, und eine solche uhr istimmer sehr nützlich beym Eingang eines jeden Hafens, damit sich der Hafenwärterdarnach bey dem Anzünden und seinen Observationen richten könne. Die zvveyteBewegung entsteht von einem F.schappement der erstem »und sie stellt zwey grofseschirme oder Tambours hoch und niedrig, welche also das Leuchtfeuer periodifcherscheinen lassen und bedecken. Diese Zwischenzeiten könnten sonach bey jedemLeuchtfeuer verschieden seyn. So könnte man , z, b. wie le Moyne meint, das Leucht-feuer auf der Inse'l malthieu so einrichten : dafs es zw'ey Minuten bedeckt wäre undsechs Min. leuchtete ; das Leuchtfeuer von puessaint sey eine Min. nicht sichtbar undleuchte drey Min. ; der Leuchtthurm auf der Insel leuchte neun Min. und drey Min.nicht; endlich sey das Leuchtfeuer auf oleron so einzurichten: dafs es vier Min. nichtleuchte und zwölf Minuten leuchte. Auf diese weise kann man dem Seefahrer durchdie Bedeckung und Erleuchtung zu erkennen geben: ob es Fluth, Ebbe, halbe Ebbe,oder auch halbe iduth im Hafen ist. Man müfste diefs nur alles zur Kenntnifs derSeefahrer, mittelst Seekarten und Schiffskalender, bringen. Wir sehn also: dafs sichauch dabey alle die Schwierigkeiten heben lassen, welche oben erwehnt sind,

§. 205. Solcher beweglichen reuer sollten vorzüglich die Holländer bey einigenHäfen der siidersee anbringen, weil dieselben nahe aufeinander folgen und daherdas eine von dem andern, während finstern nächten, nicht unterschieden werdenbann. Aber nur zu Dieppe habe ich ein solches Drehfeuer gesehn ! Dort steht auchdas grofse Modell, welches das Licht eine Minute überdeckt und drey Minuten sehnläfst; dessen bediente sich der le moyne, um seiner Erfindung Eingang zu verschaf-fen, Er stellte es nämlich in der Nähe von Versailles auf, damit der König es se-hen konnte.

YYenn man sich eine andere Einrichtung dergestalt gedenkt, dafs einige Rever-ber-Lampen nahe beysammen angebracht sind, und sich unter einem grofsen miteinem Einschnitt versehenen schirm im Kreise bewegen; so ist es einleuchtend, dafssie nicht so kostbar ist, als eine solche Beleuchtung von Lampen, die im Kreise gestelltsind , oder als diejenige Einrichtung , nach welcher sich ein mit einer oeffnung ver-sehener schirm um die Lampen herum bewegte; auqh wird man bey jener Einrich--tung die Lampen näher zusammen hängen , also ein gröfseres Licht hervorbringenkönnen. Indessen will ich gerne einräumen, dafs des h. le moyne Erfindung, diein dem verticalen Auf - und Niedergang des Schirmes besteht, dieser Idee weit vor-zuziehn sey. Bin ich recht berichtet, so ist vor etwa 25 Jahren auf der Insel matthieuein solches Drehfeuer von ihm angelegt worden* Aber nicht allein iu Frankreich ,

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