William Hill als vormänner, jeglicher mit 12 Arbeitern, nämlich drey Maurer undneun Bergleute. Herrn Jessop wählte er zu seinem Assistenten.
Es ist schon erwähnt worden, dafs smcatons plan dahin gieng, die steine undBaumaterialien: am Lande genau bearbeiten zu lassen; er mufste also einen BfeVgeplatzoder Hafen haben, und auf der westlichen Seite von Millbay wurde ein sicherer zurEin- und Ausschiffung der Materialien gelegener Hafen Tab, 54. abgeschlossen.
Die Neptunsbuise (ein schiff) w'ar zwar zu Plymouth angekommen, konnte aber wegeneiner Streitigkeit zwischen dem Trinityhause und der Londoner Kaufmannschaft vor der ;Hand weder als Leuchtschiff, noch von Hrn. smeaton, als Magazinschiff, gebraucht wer-den. Es wurden daher die Kabeltaue einer Schaluppe gegen das verschieben an denreisen durch eine umkleidung mit Segeltuch, und darum gewundene seile, verwah-ret, und diefelbe als Magazinschiff in der Nähe des Edystones vor Anker gelegt..
Die erste Arbeit, welche mit Anfang August auf dem Felsen gethan wurde, war,den Mittelpunct des Gebäudes zu bestimmen, und von da aus die Linien zu bezeich-nen, nach welchen die schwalbenschwanzförmigen Vertiefungen xab» 53. aus dem Fel-sen gehauen werden sollten» Ueberhaupt bestand die ganze den ersten Sommer durchvollbrachte Arbeit blos darin: die stufen des Felsens und die verzahnten Vertiefungenzur Legung der Quadersteine einzuhauen, d. i. den Felsen aus der Gestalt Tab» 52.Fig. 5, in die xab. 53, mit lage.i. bezeichnet, zu bringen. Die Werkzeuge, derenman sich zur Bearbeitung des Felsens bediente, waren Pickel, Bohrer, Hammer undKeile. Schiefspulver wurde nicht angewendet, weil die Gewalt desselben leicht solcheStellen des Felsens hätte wegsprengen können, welche zur Befestigung der verzahntenSteine nothwendig erforderlich waren* Am 22. August 1756 » erhielt Hr. smeaton. dieNachricht, dafs er die Neptunsbuise als Magazinschiff zur Forderung des Baues gebrau-chen könne. Sie freute ihn um so mehr, da während der zeit als der Bau angefan-gen war, die vor Anker liegende Schaluppe, durch Verschiebung der Kabeltaue anden Felsen schon einigemal in Gefahr zu scheitern, oder wenigstens fortzutreiben ge-kommen war» Endlich war am 2. sept* der wind günstig, um die Neptunsbuise ausdem Hafen nach dem Edystone zu bringen, wo man sie den 3.. in einer Entfernungvon f Meile 3nlegte» Sie war mit 2 Ankerketten , jede 40 Faden lang (der Faden 120vfund schwer) und mit 2 Ankern von gleichem Gewichte versehen, welches zusammeneine Last von 6 schiffstonnen ausmachte» Der eine Anker sollte östlich, der anderewestlich zu liegen kommen, die beyden obern Enden der Ankerketten sollten, mit-telst des Kabelringes, an dem Kabeltau befestiget werden, und so das schiff mittenzwischen seinen Ankern treiben» Weil indessen von osten her minder heftige stür-
ferung durch denselben aufgenommen, 2 l) Des vormann zur See führet neclinung Uber das Tagewerkund die Landungen auf dem reisen unter der Comrolle des Ingenieurs oder Deputirten zur See. 22)Wöchentlich wird über alles, was am Lande vorgegangen ist, durch den Agenten Rechnung gethan, uudüber das alles, was zur See vorgegangen ist , durch den vormann zur See,
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