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Zweyter Band mit sechs und vierzig Kupfertafeln.
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jeder stein mit 2 hölzernen Nägeln auf die untere Steinlage genagelt, so dafs dasGanze eine kreifsförmige Steinmasse, von 10 Fufs im Durchmesser, und ungefähr 7xonnen (1400 pf.) Gewicht, bildete. Die man ausser dem Marmorblock in der Mittedurch zwölf hölzerne Nagel auf der darunter befindlichen Steinlage befestigte« Siehatte einen hinlänglichen umfang , um 8 schwalbenschwanzförmige Vertiefungen füreben so viele Steine der dritten Reihe, jeden von zwölf centner Gewicht, aufzuneh-men. Die dritte und vierte Reihe von steinen wurde übrigens nach denselben Grund-sätzen, durch Mörtel, Keile und Nagel, wie die in die stufen des Felsens eingeschlos-sene Hauptsteine befestiget. Die fünfte Reihe wurde ausserdem durch die 8 marmor-ne Dollen festgehalten, deren Kopfe, bevor man steine legte, mit Mörtel überzogenwurden. Um alle Zwischenräume zwischen den Dollen und den Vertiefungen dersteine mit iviörtel auszufüllen, wurden von der obern Fläche der steine nach dem Bo-den der Dollengruben, röcher gehohret, durch welche der Mörtel nachgefüllt und ver-mittelst einer kleinen Ramme eingetrieben werden konnte. Die Dollen widerstanden,so lange der Mörtel nicht erhärtet war, nur einer seitwärts gehenden Verschiebungder steine. Die Erhebung mufste blos die Cohärrenz der eingeschlagenen Nägel ver-hindern. Sobald aber der Mörtel erhärtet war, trugen die Marmorblöcke ungemeinviel zur Befestigung der einzelnen steinlagen nach allen Richtungen bey, und smea-ton zog die beschriebene Methode ; einer andern Idee: nämlich die obere steinlager durchVerzahnungen an die untere zu befestigen, als minder beschwerlich in der Ausübung,vor. Uebrigens gesteht er, dafs er sieb mehr durch ein richtiges Tantonnement, alsdurch angestellte calculation von der Festigkeit des von ihm aufgeführten Gebäudesüberzeugt habe.

Vom 25ten bis zum 2Qten August hatte die Mannschaft einen barten sturm aufdem Felsen auszustehn, welcher einige Werkzeuge und unbefestigte steine von demreisen hinwegspühlte; so unvorgesehn wird man öfters bey dem Wasserbau von denElementen überrascht! Der bereits befestigte sau hielt den sturm vollkommen aus,dafs man nicht die geringste Beschädigung daran wahrnahm. Einer der versunltnenportlandsteine wurde mit Hülfe des in rig« 17 . Tab. 54 . abgebildeten Instrumenteswieder hervor geholet. Die Arbeit gieng bis zu Ende September glücklich von stat-ten, indem bis dahin die neunte rage von Steinen vollendet wurde.

Im December erhielt Herr smeaton die unangenehme Nachricht, dafs der grofseSchwimmer sowohl, als die kleinern, welche die stelle des Ankers bezeiclmeten,fortgetrieben seyn. Man setzte einen preis von 50 pfund sterl. auf die wieder iin-dung des Ankers, aber aller angewendeten Bemühung ungeachtet, dauerte cs bis zum11. May 1759 ., da durch ein besonderes dazu verfertigtes biegsames xhau, die au-