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so wie die Eindämmung des Mahlbusens oberhalb der Muhle mufs, während die Muh-le erbaut wird, bewerkstelliget werden. Die Busendämme dürfen, des Durchsickernswegen, aus keiner andern, als aus guter Dcicherde oder nlay gemacht, mit Rasenbelegt und in den uoden selbst hineingesenkt., das ist, nicht auf den Grasboden ge-legt werden, damit sie das wasser nicht durchlassen. In dieser Hinsicht müssen auchdie alten Dämme mit dem neuen namme, durch umgrabung und Vermischung, derDeicherde, aufs sorgfältigste verbunden werden»
§., 5Q» Ist nun ein solcher wasserplatz von den obersten Mühlen vier schuhhoch vom wasser befreyt, und der Ringdeich angelegt, so wird die zweyte Muhle,und so weiter die übrigen schöpfinühlen, erbaut, so wie ihre Busendämme! Eineiviühle bringt also das wasser vor das Gerinne der andern und respective auf ihrenMahlbusen,
§. 60 . Wenn der Bezirk vom wasser befreyt ist, so wird er nicht nur geeb-net, sondern auch mit grofsen und kleinen Entwässerungsgräben versehen, die wirin der Karte a Tab. Ö5. angedeutet finden. Sie nehmen das schnee - und Regenwas-ser, so wie die Feuchtigkeit aus dem Lande und das etwaige Grundwasser selbst auf;führen alles wasser nach den untersten Mühlen hin, wenn diese im Gange sind; wel-che Mühlen es der zweyten Mühle, diese der dritten,, die dritte der vierten, unddie vierte dem Hauptbusen, der mit dem obersten Mahlbusen, während die Mühle ar-beitet, correspondirt— zufördert, von wo es in den Hauptbusen,, den Mahlkolck, inden Canal, ins Meer, oder in den rlufs — abfliefst.
§. 6l. Die grofsen Entwässerungsgräben, an denen gewöhnlich die Dörfer angelegtwerden, dienen dann zugleich zu schiffahrts- Canälen (holländisch Fahrten ), und ste-hen auch wohl,, mittelst hölzernen Kastenschleusen, mit den Hauptschiffahrts• Canä-len in Verbindung. Bey diesem rocal von Nieucoop dient dazu eine schleuse 3 0Fig. a,. (Tab, 65 .) die unterhalb der Mühle Nro. 1., das ist zwischen zevenhofenund der Brecht liegt.
$. 62 . Nach der Beschaffenheit des Terrains werden dann die kleinen zulei-tungsgräben angelegt. In denselben, wie in allen sammelgräben kann natürlich., dader wasserkörper, den sie fassen, keine Neigung hat, nicht eher'eine Bewegung desWassers erfolgen, bis die schöpfmühlen in Bewegung kommen, die das wasser auf-mahlen, wo es dann nach dem Hauptgraben, auf welchem die unterste Mühle steht,hinfliefst, denn diesem sein Wasserspiegel wird in der Nabe der Mühle erniedrigt,nach Maafegabe, wie die Mühlen das wasser auf den Mahlbusen aufbringen.
Es mufs demnach derjenige Graben, worauf-die unterste Mühle steht, eine zumEinschlürfen des Wassers nöthige Breite und Tiefe haben,, und dessen Bett mag sicherweitern, je näher es der MÜhle kömmt. Es mufs auch beständig von unkraut,Modder u._ d, gl. rein gehalten werden r und deswegen stellen, öfters die polderinei-ster und Beerbten, das sind die Aufseher der Polder und Grundeigner, sorgfältig«II. ßd. 35
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