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Busen diese Tiefe nicht erreich!;, und vorzüglich jetzt nicht, wo er sehr verschlammtist. Diese schleusen allein haben wenigstens 1 |-Million. Gulden gekostet 1
Die circulirende Bewegung des Ebbe - und Fluthstromes in der südersee unddem y theilt dem wasser in allen auf den angezeigten Karten, mit rother Farbe be-zeichneten Canälen oder dem schermeers - unsenwasser selbst, eine solche Bewegung mit,die nach verschiedenen Richtungen statt findet, je nachdem sich die schleusen öfnen.Wenn z. b. die schleusen am y bey Nauwerna und saanredam Tab. 41 . währendder niedrigsten Ebbe und bey stillem weiter, auswässern; so ist es an den schleu-sen bey schardam, monnikendam. und Edam (iab. 42. und 44.) J und halbe, nörd-lich vor der Grofsen-zyperschleuse (Tab. 43.) volle Fluth. Diese letztere schleuseleistet deswegen vor den übrigen einen anhaltenden au swässerungs - Effect, weil vorihr die Ebben tiefer, als vor den andern schleusen fallen.
Ich inufs hier noch bemerken: dafs, da vor den Schleusen zu zaanredam fibbeund Fluth statt findet, die zaane des sommers bey trockener Witterung zur schif-fahrtsfähigen nöhe aufgestauet werden kann, indem man das y- wasser, vermit-telst derer bfey zaanredam liegenden schleusen, in die zaane selbst hineinläfst!
§. 71. Raaxmaats - misen , das sind diejenigen canäle, welche, wie gesagt, aufTab. 43. roth illuminirt sind, ergiefst sich eines Theils bey Aardswoude (Tab. 43.)westlich medenblick, aus der in dem Polder, die vier Noorder- coggen genannt, ge-legenen seeschleuse, welche die Grootc Geestmeer Ambagts- schleuse heifst, in diesüdersee, andern Theils aber wird dessen Busenwasser auf schermeers-Busen aufge-mahlen , und zwar vermittelst dreyzehn-- Streichmühlen (strykmoolen) *), Davon ste-hen vier bey Alkinaar nördlich outdorp; fünfe am Huggendyk, und vier zu austen-burg. Diese 13 schöpfmühlen findet der i.eser auf Tab, 43. östlich Alkmaar bey denangeführten Dörfern beschrieben. Uebrigens wird das wasser in dem Raaxmaats-susen mit 51 wurfradmühlen aufgefördert, welche auf Tab. 43. mit einem eine Wind-mühle andeutenden nreutze, worunter zwey bis drey striche stehen, bezeichnetsind **). Das wasser, welehes die genannten dreyzehn Streichmühlen, von welchen11 zum Huygenwctard (ehemals Meer, jetzt ein ausgetrockneter hydrotechnischerBezirk) gehören, und von denen es nach Aardswoude (Tab. 43.) fliefst, wo es aufden dortigen roth illuminirten sammelteieh , (Kolk) mittelst Mühlen,-geworfen wird;von dem es in die südersee durch schleusen abfliefst. Auch hat Raaxmaats - Busen-
*) Das sind solche Wurfradmühlen, die das Wasser nur zwey rtifs hoch aufmahlen. Sie streichen dasWasser also gleichsam nur auf, daher auch die Benennung sehr anpassend ist. Hier ist es durchauszweckm'äfsig: dafs die dreyzehn Sueichm'uhlen das Wasser nur bis auf eine bestimmte Höhe bringenkönnen, denn sonst würde Schermeers - imsenwasser von Raaxmaats-Busen wasser zu sehr belastet. Diesei3 Streichmiihlen sind auf der 45. Knpfertafel beschrieben mit Stvijkmoolens.
**) Diese Bezeichnungsartea zeigen auf allen den Karten von Holland dieses Werkes solche Sehöpfmuhleaan; zuweilen steht auch ein IV (Waater» moolens) dabey.
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