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sartardeaux, holi. Beer) liegen, so mufs das besagte Busenwasser durch diese Canäleselbst, und kommt alsdann‘erst an der siiderseite, durch drey Brücken, die ein pro-fil von 587 Quadratfufs enthalten *); von da fliefst es nordwärts durch einige stadt-Gragten von ungleicher Gröfse und durch eine schleuse, deren profil 2Ö5 Quadratfufsbeträgt. Von Alkmaar setzt es seinen schleichenden Lauf in dem canal (siehe Treck-vaart op zand Tab. 43.) längs schorldam fort, bis es in dem Deich der zype >bey .crabbendam, eine schleuse trifft, auf die der Leser besonders achten wird, weil sieein sehr anmerkenswerthes Hindernifs des Abflusses, und also für den zustand desWasserstaats von Schermeers - Busenwasser sehr nachtheilig ist. Sie heilst die Kleine-zyp er schleuse (siehe Tab. 43. zyper - sluisje). Ihr profil ist nur 65 Quadratfufs. Siebesteht aus einem Aufziehschütz und drey paar stemmthore, wovon ein paar nachder zype, und zwey paar nach der koedikschen vaart, (d. i. nach dem vorher er-wähnten vor dem norfe schorldam vorübergehenden Canal) offen gehen. Von die-ser schleuse läuft das Busenwasser in den grofsen 48 rufs breiten canal der zype,welcher auf Tab. 43. grün illuminirt und mit vaart van Alkmaar beschrieben ist.Das polderwasser der zype wird aber, vermittelst neun und zwanzig wurfradmühlen,aufgeschöpft, und fliefst von den AÜignements - Gräben nach den Hauptcanal oder demgenannten Bilsen, Am Ende dieses canals (der vaart van Alkmaar ) liegen drey schleu-sen , die zusammen ein profil von 218 Quadratfufs haben. Vermittelst denselbenkann man das wassor des canals auf eine beliebige uöhe erhalten, je nachdem man dieSchütze und Thore von einer, von zweyen oder von allen drey schleusen öffnet oderverschliefst. Von diesen drey schleusen kommt das wasser durch einen beynaherechtwinkelig von diesem canal abgehenden zweyten canal, zu der genannten Gros-sen-schleuse (Groote-sluis), wodurch es sich in die südersee entlastet, und die vordem Deich der zype liegt.
Aelmliche profiiengen, als in Alkmaar , und der kleinen zypersclileuse treffenwir auch in demjenigen Aste von Raaxmaats - Busen oder in dem canal, welcher nachder Edamrner-schleuse (Tab. 43. und 44.) fliefst, an. So ist z. b. das profil dieserEdammer - seeschleuse (xab. 44.) nur 371 Quadratfufs; aber des canals profil* bey derwesterbr'ücke zu Edamm, unter die der canal passirt, ehe er nach der schleuse ge-langt, so wie das profil unter der pueckelbrücke , enthält nur jedes 2Ö4 Quadratfufs.Von dieser letztern Brücke, bey welcher sieh der canal theilt, läuft er nach der schleu-se Boerenverdriet (auf Tab. 44. falsch Bareverdiet geschrieben), deren profil 173 Quadrat-fufs ist. Von dieser fliefst er nach der Grofsen-schleuse (siehe bey sdamm auf t. 44.Groote - sluis) und die ein profil von 282 Quadratfufs hat; dann erst fliefst er nach derSeeschleuse selbst, deren profil 8Q Quadratfufs gröfser, als dasjenige der letztern schleuseihres ist. Der andere Busenast, von der Queckelbrücke zu Edamm abfliefsend, läuft erstunter der spuybriicke zu Edamm, die ein profil von 78 Quadratfufs ausmacht, unddann erst wieder zur seeschleuse.
Zu dieser unregelmäfsigen Gröfse der Profile kömmt noch die hohe nage des Bo-dens von Raaxmaats-Busen oder des canals, so dafs derselbe keinen ordentlichen Ab-flufs hat. Derselbe liegt nämlich über die schleusen-Drempel erhoben; darin stand,als ich ihn untersuchte, vieles schilf, und darin lag auch viel nolz.
§. 80. Nachdem diese Haupthindernisse, welche sich dem Ablauf des Busenwas-sers entgegenstellen, berührt sind, so will ich hier zur nähern Darstellung des Nordhol-ländischen -wasserstaats übergehen, und folgende Localdata tabellarisch aufstellen :
») Alle profilgröfsen der Entwässerung* - Canäle, dip hier und in der rolge angegeben werden, beziehensich auf denienigen Wasserspiegel, welcher in dem Horizont des Nullpuncts vom Amsterdamer Pegelliegt, und der, wie gesagt, beynahe der ordinären rluth des x’s vor Amsterdam gleich steht.