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Zweyter Band mit sechs und vierzig Kupfertafeln.
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Dieser aus Canälen, Flüssen und Landseen gebildete Busen besteht l) aus demHaarlemmer - meer* 2) Der 1 soord^r - spaarne. *) 3) Der süder- spaarne, die zwi-schen Haarlem und dem naarlemmer - Meer fliefsen. 4) Aus dem wasser, das moe-genhel (rab. 41.) genannt, und das ohnweit spaarndam und dem renningsveer liegt.

5) Aus der südlich dem naarlemmer-Meer gelegenen Leede bey warmond. (Tab. 41.)

6) Aus den zwischen Haarlem, Leyden , Leymuiden, Katwyk und Bodegraven amRhein (Tab. 40 und 41.) befindlichen canälen, das ist, vorzüglich aus dem Rhein .

7) Aus dem canal, die waetering genannt, da*s ist, der vom Rhein ohnweit outs-

horn (Tab. 40.) nach dem Brasemmer-Meer (Tab. 41.) gehende canal. 8) Aus demwestlich Amsterdam gelegenen LÜtkemeer (Tab. 41.) deutsch Kleine-Meer. 9) DemNieuwemeer. 10) Dem Schinkel, ll) Aus der Leydenschen - vaart. 12) Aus denausgetorften wasserplätzen bey Aalsmeer . (Tab. 41.) 13) Dem Brassemeer. 14) Aus

den canälen »regt, Aa, Does und der woude oder neymans - waetering. 18) Ausder zyl. 19) Dem venne-meer. 20) Der Aar. (Tab. 41.) 2l) Der meuwen-vaart,zwischen dem Rhein bey der Goudaischen schleuse und der Aar bey Jaagburg; end-lich 22) aus der Gouwe, das ist, der von der Goudaischen schleuse nach Gouda gehende canal. (Tab. 40.)

§. 93. Von dem naarlemmer - meer, welches, wie gesagt, einen Theil vonRheinlands ■ Busen bildet (Tab. 41.) , und das in den neuern Zeiten der Gegenstandso vieler Holländischer Schriften geworden ist, zu dessen Austrocknung mancherleyEntwürfe gemacht wurden — finden wir bey den Römischen scribenten gar keineErwähnung! Da es bey dem wasserstaate südhollands eine sehr wichtige Rodespielt, so will ich davon folgendes anführen. Anfangs war der Bezirk, den es jetzteinnimmt, in mehreren kleinen Landseen getheilt, die man, in Holland , Meere nennt,nämlich in dem eigentlichen naarlemmer - meer, dem Leydner - meer, dem Springer -meer (welches im xn. Jahrhunderte mit dem re scheint zusammen gehangen zuhaben) dem ouden-Meer , dem Helle-meer, dem Aals-meer, dem Kraager-meerund dem 1sieuwer - meer ; Meere, die von zeit zu zeit sich vergröfserten, und end-lich eine Wasserfläche, das ist, das jetzige Haarlemmer-Meer bildeten. Der GeographAlting stellt die Gegend dieses Meeres auf seiner Karte von dem zustande Hollands,zu den Zeiten der Römer, als sumpfig und morastig dar. Eines dieser Meere kömmtim x. Jahrhunderte unter dem Namen Aalmere vor: denn im Jahre. 948 erhielt dieutrechtsche Kirche, von Otto dem Grofsen, das Recht der Fischerey darauf, undeinen zoll an dem orte gleiches Namens; nachher i. J. 953 sehenkte er dieser Kirchenoch einige Güter an dem Flufse veneppa **) der in das Haarlemmer - Meer flofs.

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•) Das ist der breite Canal, Welcher Haarlem (Tab. 41.) vorbeygelit, und in welcher das Wasser aus demHaarlemmer - Meer nach den bey Spaarndam liegenden Schleusen abflierst.

Heda in Odilbaldo und Alting. Germ. inf. Rubrik, Almere ,