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Tab. 32. speciell dargestellt. Gegen die Maas ist es mit einem oder einigen starkenDeichen geschützt; gegen die Nordsee mit sanddünnen, und mit dem im ersten Bande(s. 484.) beschriebenen seeuferbau von s’ Gravesande. Mittelst drey und neunzigSchöpfmühlen wird sein polderwasser in die canäle oder Busen, aufgemahlen , undaus diesen fliefst es in die Maas , durch schleusen, deren weite ich selbst gemessenhabe.
Dieser hydrotechnische Bezirk (nelf!and) wird durch acht steinerne schleusenentwässert: l) durch die orange - schleuse Tab. 32 und 40., die in dem maasdeich,östlich dem Hoeck van Holland liegt. Sie hat ein paar stemmthore, und einenumlauf; ist 15 Fufs weit, und 1Ö73 erbaut. Die Thore stehen unter der Krone desDeichs , ein nachtheiliger umstand bey Reparaturen ! Sie dient auch zum F.inlassender Fluth in die nach vier und nondslaerdyk gehenden canäle, um denselben, beydürrer Jahreszeit, eine der Schiffahrt nöthige wasserhöhe zu geben. Das wasser,welches durch die orange - schleuse seewärts (das ist, directe in die Maas ) fliefst,passirt gegen den orange - polder noch eine spiililschleuse, die einen kleinen Hafen,genannt Amergat , rein hält.
Bey Maaslandssluis (Tab. 32.) liegt die zweyte und dritte F.ntwässerungs-Schleusevon Delfland. Beyde schleusen sind auf Tab. 32, mit a und b bezeichnet. Diewestliche schleuse, durch welcher die Bezirke hier, west - und ostkamp auswässern,heifst die Naltwyker - schleuse ; die östliche aber Maaslands - schleuse. Sie ist obenzugemauert und 1559 erbauet. Beyde schleusen sind jede 15 Fufs weit und Kam-merschleusen zur Durchfahrt der Schiffe. Vor ihnen liegt ein bequemer mit einemgemauerten Kay versehener Hafen; an dessen westlichen Seite eine 18 pufs weitespiihlschleuse, die ein Drehthor hat. Eine andere an der östlichen Seite dieses Ha-fens liegende spiihlschleuse ist gleichfalls zu dessen Reinigung bestimmt. Sie istneun Fufs weit, und ihr spühlbusen , der von der Fluth gefüllt wird, geht bis nahezur Booner - schleuse. (Tab. 32.) Diese letztere schleuse ist die vierte Au^wässerungs-Schleuse von Delfland. Im Jahr 1Ö52 ward sie erneuert ; vorher bestand dieselbeaus drey schleusen. Sie hat zwey paar Thore und umlaufe, ist 23 Fufs weit, undihr Drempel liegt sieben schuh unter der ordinären rluth, die hier täglich 4 bis 4 JFufs steigt.
Bey vlaardingen (Tab. 40.) liegen drey schleusen zur Auswässerung von Delf-land , und vor denselben der Hafen. Die westliche, im Jahr 1636 erbauete schleuseheifst die nelflands - schleuse ; ihr Drempel liegt acht Fufs unter die Ebbe. Obenhat sie ein Gewölbe und zur Seite einen umlauf. Die östliche heifst die schipluider-schleuse. Die mittlere nennt man die Ryswicker - schleuse. Jede von diesen dreyschleusen ist zwölf Fufs weit, und hat nur zwey paar Fluth - stemmthore. Da siekeine gegen das Binnenwasser zuschlagenden Thore haben, so ist dies ein Beweis,dafs die Ebben der Maas nie so niedrig fallen, um den Canälen von Delfland und
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