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Diese meine Ansichten habe ich aus der ersten Auflage dieses Werkes wiederaufgenommen, und der Leser sieht hieraus, dafs ich für die Anlage dieser schleusebey uatwyk , die vor zwey Jahren ausgeführt ist, mich bereits im Jahre 1801 er-klärt habe, wiewohl damals mehrere holländische Ingenieurs davon abgerathen. hat-ten. *)
Es wird indessen für die Wissenschaft ein Gewinn seyn , und zur Beruhigungder Bewohner von Rheinland beytragen, wenn die den holländischen Wasserbaudirigirenden Ingenieurs die Wirkung dieser neuen Auswässerung bey natwyk, durchdie Vergleichung der w^asserstände des uaarlemmer - Meeres und der Nordsee, be-kannt machen. Man hat ja ehemals hieraus kein Geheimnifs gemacht!
§. Q8. Der dritte Vorschlag, zur bessern Ableitung des Binnenwassers vonRheinland , bestand in der Anlegung einer vierten Schleuse bey ndlfwege oder zwa-nenburg (Tab. 41.), die am y vier und zwanzig, in der Mitte zwey und zwanzig,und am Haarlemmer - Meer zwanzig rufs weit seyn, und 10Ö402 fl. kosten sollte,(siehe propositie van Dykgrafen van «hynland 1772.) Dieses project ist nicht ausge-führt worden, sondern dasjenige, welches mehr wasser nach den spaarndamschenschleusen führt ; nämlich die Anlage einer schleuse am penningsveer, welches auchder Kosten wegen vorgezogen werden mufste.
Endlich mufs auch hier bemerkt werden, dafs die schützschleuse, welche beymLeydensclien-camm (Tab. 40.) liegt , Rheinlands - susenwasser von Delflands - W'assertrennt, und dafs das Rhynlandse-verlaat (s. Tab. 41.) zwischen der Drecht und demRhein eine Scheidewand abgibt.
Drittens.
Darstellung des Innern - wasser staats von Delßand. Tab. 40. 32 und 35.
§. 9Q. Delßand, zwischen der Maas , dem Hoek van Holland und Haag gele-gen , ist auf Tab. 40. durch kurz horizontal schraffiirte striche gegen Rheinland undschieland , begränzt. Darin liegen die Städte Haag, Helft, vlaardingen und maas-landsluis ; schiedam gehört schon nach schieland! Dessen Hauptcanäle sind aufTab. 40. mit starken Linien angedeutet. Ein grofser Theil desselben ist aber auf
*~) Die bis jetzt nicht erwähnten Schriften, welche von dem Haarlemmer-Meer handeln, sind folgende;l) Haarlemmer Meerbock. 2) Zwarigheden en Bedenkingen tegen het ontwerp van Doorgravinge doorC. nedelykheid. 3) Redenen tegeu het droogmaken en vor het bedwingen des Haarlemmer Meer.4 ) Aanmerkingen op de Verbetering der Ontlasting van Rhynlands Boezemwater 1774. 5 ) NederlandscheJaerboeken 1772- p. 1098 — 1170. J. I77O. p. i 85 — 54 x. und p 861 — 940. J. 1766. p. 620 — 675.Dann p. II90 — 1214, J. 1774. P- 198 — 298. und p. 749 — 801. Aus diesem Jahrbuch von 1775pag. 956 . geht hervor, dafs man die Trockenlegung des Haarlemmer - Meeres samrat der Auswässerungbey Katwyk auf sehn Millionen Gulden berechnete.