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erhöhet, die Abzugsgräben aber vertieft und erweitert werden; in einigen Poldernund Busendämmen müfsten gleichfalls oeffnungen gemacht seyn, damit das wassernach den HÜlföffnungen, die in den Hauptdeichen statt fänden, ungestört abfliefseakönne. Es wurden mehrere dieser Vorschläge, die in dem Berichte detaillirt sind,angenommen und festgesetzt: „dafs die HÜlföffnungen, welche in dem Aussendeichs
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des Neu - Altenaischen - Polders gemacht würden, zugedeicht werden sollten, wenndas wasser bis zur Krone der Busendämme abgelaufen seyn würde ; die oeffnungenin dem Deiche des Dussenschen - und südholländischen-polders sollte man aber schonzudammen, sobald das wasser das Mayfeld, d. i., den natürlichen Boden, verlassen hätte.
Der Inspector Engelmann hat noch zwey andere Vorschläge hinzugefügt, diebey Entwässerungen zu instructiv sind, als dafs ich sie übergehen könnte. Sie be-ziehen sich auch auf eine bessere Ent- und Auswässerung, wenn keine Inondationeneingetreten sind. Da die Alte - Maas (oude - Maasje Tab. 3Q.) , von Doveren abwärts,kaum 22 Fufs weit und verschlammt ist, so kann sie das wasser nicht abfiihren,er schlägt daher deren F.rweiterung bis zu 36 Fufs, und ihre Vertiefung bis dreyschuh unter dem Sommer - pegel vor. Hierdurch werde also, wie ohne Beweis klarist, der Abflufs des Wassers nach der Hagoortschen - schleuse beschleunigt; nicht nurvon der novernsclien - schleuse ab, sondern von allen übrigen schleusen, die nachder Alten - Maas auswässern. Die Innere - Entwässerung des Landes will derselbe auffolgende weise verbessern : weil nämlich die Busen, auf denen die oben angezeigtenWurfradmühlen mahlen, verschlammt und so enge sind, dafs diese Schöpfmühlendarauf, während der Fluth, nicht einmal mahlen dürfen, so mufs ein gemeinschaft-licher Busen in der Bleck-Kille, worin die Lande ihr wasser entlasten, ausgegrabenund mit Busendämmen (canaldämmen) versehen werden! Zu gleichem Endzweck willEngelmann einen andern canal und eine schleuse mit drey oder vier oeffnungen,am Ende des Borenverdriet angelegt wissen.
Will man dieses project prüfen, so ist zu untersuchen l) die Gröfse des vor-geschlagenen Busens. 2) Wie viel wasser die bestehenden wurfradmühlen, währendder Fluthperiode (in welcher die schleusen nicht auswässern) aufmahlen können.3) Wie grofs die wassermenge seyn könne, die der Busen während der Fluth fassenwerde. Engelmann berechnet nun die Gröfse des Busens und nimmt an , dafs die30 wurfradmühlen, welche in allen Bezirken der rubricirten Lande stehen, während4 § Stunden , d. i., während der Fluthperiode , in welcher die schleusen nicht aus-wässern können, eine Million 215000 Tonnen - wasser ä 5 J Cubikfufs , das ist, jedeMühle, in der Minute 150 Tonnen aufbringen. Da nun der Neue-Busen 3 Millionen132000 cubikfufs grofs seyn wird, so bleiben noch 10Q2Q (ä 5 f cubikfufs) Tonnenfür die alten Busen übrig, die sie hinlänglich aufnehmen könnten, a) Es werdenalso die mühlen bey gewöhnlichen, noch mehr aber beym starken schleusengang,sowohl während der Fluth, als wahrend der Ebbe, beym Mahlen bleiben können,