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fordert. Wenn die Schaufel 1 f cubik-sclmh enthält, so wird mit jeder Schwingung\ cubik-Schuh aufgeworfen. Es sind drey Mann dazu nülhig, nämlich zwey stehenbey l und 2. auf der Abdämmung, und der di’itte auf einem Bockgerüste. Die er-steren ziehen die an der Schaufel mittelst eisernen Ringen b. c. befestigten seilenach sich, der dritte Arbeiter stöfst die schaufei ins wasser, und läfst im stossenach, sobald sie ausgegossen ist, wo er sie abermals nach sich zieht, und von neuemins wasser stöfst.
Drey geübte Arbeiter machen mit dieser Schwungschaufel, die besonders in Hol-land gebräuchlich ist, und deswegen auch Hollandoise heifst, in einer Minute 25 bis28 Schwingungen, w'enn die Hohe 3 f schuh beträgt. Sie dient vorzüglich zu Aus-hebung des wassers aus Gräben, canälen und Teichen ; denn bey Baustellen ist ge*wohnlich zu wenig rlatz dazu. Auch macht sie eine den Eundirungen und Abdäm-mungen nachtheilige Wasserbewegung. Bey den nachher vorzunehmenden Sehlamm-ausräumungen eines canals wird der auszuräumende Bezirk nach und nach in ver-schiedene Abtheilungen, entweder mittelst Erddämmen oder vertikal eingeschlagenenrlanken und Verschalungen abgetheilt. Zuerst mufs dann der untere Theil vomwasser, mittelst der schwungschaufel (vom Modder durch Spatenarbeit) gereinigtwerden.
$. 6. Der Hebe- oder wipptrog , mg. 20. Tab. Ql., dient, um das wasser dreybis vier schuh hoch zu heben. In dessen Boden ist vorne bey a eine Klappe, diesich, während der Hebetrog ins wasser getaucht wird, öffnet, aber zufällt, sobaldderselbe aus dem wasser gehoben ist. Man siebt sogleich, dafs .diese Vorrichtungsehr schwer ist, und eine starke Bewegung im wasser selbst da wo die Arbeiterstehen, macht. Eine andere-unter der Nro. 20. auf Tab. Ql. dargestellte Vorrich-tung , bey welcher die wipprinne in der Mitte aufliegt, die am schöpfende mit ei-nem Eimer, der, indem er beym Niederdrücken gegen dieselbe anstöfst, sich ausleert,versehen ist; verdient vor der ersteren den Vorzug, weil die Arbeiter mit mehrVortheil arbeiten können. JBeyde Methoden dürften aber, ihrer geringen Wirkungwegen, gegenwärtig selten Anwendung finden.
7. Eine Verbesserung des Hebetroges ist das schaukelgerinne oder die was-serwippe, Tab. 88. Fig. 11. 12 und 13- Die Seitenansicht, welche die Art undiweise, nach welcher wechselseitig jedes Ende dieser wippe mittelst des zuges mit'seilen , die an den Enden befestigt werden , in das wasser getaucht wird, vorstellt,ist in rig. li. gezeichnet. Der Grundrifs ist in rig. 13., und das profil in Fig. 12.,zu sehen. Nach den von rerronet , der sich ihrer bediente, bekannt gemachten Er-fahrungen, .ist diese Vorrichtung von zehn Mann an jeder Seite, die am seile ziehen,binnen einer Minute fünfmal eingetaucht wmrden. Bey jeder Eintauchung sind zweyCubik-schuh (pariser) drey schuh hoch aufgehoben, das ist, durch die oelfnung a(Fig. 1. xab. 12.) ausgegossen. Beym Gebrauch dieser wasserwippe trat der nach-