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Zweyter Band mit sechs und vierzig Kupfertafeln.
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biee’n , *) so ist 'ihre nicke von 3 bis 4 Linien hinreichend. Der Abstand', in wel-chem sie gewöhnlich gestellt werden r beträgt 6 bis 12 zoll. Die bey denen zumBau der Brüche von Orleans gebrauchten schaufelwerke, Tab. 87, Fig. 1. 2. 3 u. 4.waren von Eisenblech, und 6 Linien stark, 15 zoll breit, 7 zoll hoch, und auf10 * zoll Abstand gestellt. Sie werden auf die nunstkette senkrecht aufgesetzt, undunterhalb mit einem spliefs nx. befestigt. Die nunstkette hat in der Mitte zwischenzwey Schiebern eine Schake oder eine Gewerbe n. siehe Fig. m Ist es ein Gewerbe,so betragt dessen nicke 4 Linien. Die nette kann von Kupfer, Messing oder Eisengemacht werden, weil die hölzernen Gewerbe oft brechen. Die gröfseren Palettenwerden gewöhnlich auf zwey Gewerbe- oder Gelenk-Ketten (big- 1. 2. 4. Tab. 87- undrig. 22. Tab. Ql.) befestigt- Wenn man aber den Paletten, selbst bey grofsen Ma-schinen, die wahre Gröfse giebt, das ist,, dieselben nicht über 12 zoll breit macht,so ist eine nette in der Mitte der schaufeln hinreichend- Dieselbe könnte auch diein Fig. 15. Tab. 87. und Fig. yz Tab. Ql. dargestellte Form enthalten, damit sie sichum die Getriebe g, h (Tab. 21.) besser abwickelt. Ich habe mit einer solchen netteein schaufelwerk, welches 84 schaufeln hat, machen lassen, das sehr leicht geht,weil die Biegung der nunstkette besser ist,, als wenn sie Gewerbe hat- Die Befestigungder Paletten ist dabey dadurch bewerkstelligt, dafs durch die schaufeln die zwey©ehsenblätter m und n (s. Fig. y Tab- Ql.) hindurch gehen , und damit die Schau-fel senkrecht steht, so sind darin zwey an die Paletten anschliessende stifte o o ge-stellt- Diese nette kann von Eisendrath gemacht werden. Sie ist leichter, wie einein Fig. d Tab. Ql. von oben und in der darunter stehenden Figur , von der seite,dargestellte Gelenk - nette, und vertritt wegen ihrer Breite die stelle zweyer netten,welche einige Ingenieur bey etwas breiten Paletten für nothwendig, erachten- InFig. 15. Tab. 87. ist sie perspectivisch dargestellt..

Die zwey Getriebe g und h Big. 21. müssen nun so viele Stäbe haben,damit jeder stab auf die Mitte der nunstkette, zwischen zwey Paletten, kömmt.Folglich hängt ihr umfang, so wie die Anzahl der Stäbe von dem Abstand der Palet-ten ab. Ihr Durchmesser wechselt daher von i' 4" bis 3 Fufs. Die eiserne welle qEig. 22- eines jeden- Getriebes liegt in einem messingenen Lager , und ist von einermessingenen platte , gegen das Ausgleiten, gedeckt.

Wenn man diese Maschine im Beharrungsstande sieht, so wird man gewahr,dafs die nunstkette so angespannt ist, däfs ihre Mitte zwischen zwey Paletten immerauf einem Triebstock des Getriebes zu liegen kömmt. Welches auch so sejn mufs,

*) Da die aus Holz gemachten Paletten oaer Schaufeln —- ihrer geringen- Stärke wegen , die mau ihnengeben kann, um die Maschine nicht zu schwer zu machen —- öfters brechen; so sollten sie entwederaus hartem oder terchenliolz gemacht, und eine halbe Stunde über in Gehl gesotten werden; oder mansollte sie aus Eisenbiech, das zur Verhinderung des nostes mit-siedendes Oehl oder Steinkohlen.-rheerz-u. überziehen ist,, verfertigen.

CT. Bd,