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statt hat. So rnufs z, s. bey einem winke! von 40° mehr wasser rückwärts überdie Paletten stürzen , als bey einem Winkel von dreyfsig Graden.
Ehe ich indessen über den ökonomischen Effekt der schaufelwerke mehr anfuh«re, will ich folgendes über den Winkel, unter welchen sie nach den verschiedenenTheorien gestellt werden sollten , bemerken :
a) Pcrronet hat die schaufelwerke unter einem winke! von 21 Grad legen las-sen. b) Eytelwein in seinem Handbuch der Mechanik, und Karsten in seinem Lehr-begriff der Mathematik finden die oröfse dieses Winkels zu 3 7°, 38k c) Belidor(§. 72Q.) berechnet ihn zu 24°, 21 y , und Langsdorf zu 37°, 40k
Bey diesen Berechnungen hat man die oben angeführte Vorstellung von derAufschiebung des Wassers mittelst den schaufeln gewählt, die aber in der Praxisnicht eintritt, wo das wasser, wie gesagt, über die schaufeln zurücksprudelt; selbstbey einem verdeckten steig * Gerinne , weil zwischen dem Deckel und den schaufelnein Kaum bleiben mufs. Es kann daher kein zweifei darüber entstehen; dafs , beyeiner und der nämlichen Geschwindigkeit der schaufeln, eine desto grüfsere wasser-menge aufgefördert werde, je kleiner der winkel ist, unter welchen man die Ma-schine stellt, Folgende Beobachtungen , die ich in Wien im Monat Juny 1804 ange-stellt habe, werden dieses bestätigen.
Die Abmessungen des schaufelwerkes waren folgende. Die ränge des steige-Gerinnes vom Einflufs bis zum Ausflufs 18' 9" (wiener Maas); die weite desselben6 " . 6 ; die Hohe 7" 6 "k Der cubische Raum zwischen zwey eichenen schaufeln,ohne die Kunstkette, betrug 109'k Die ränge einer schaufei 6 "; die Höhe 4" 9 "';die Dicke 7'"; der Abstand der schaufeln war 6 H ; der Durchmesser des obern unduntern Trillings war sechszehn zoll; die Anzahl der Stäbe betrug neune. Die Kette hatte79 schaufeln; sie war von Messing, und 4 bis 6 "' stark. An jeder Kurbel arbeitetenvier Mann, nämlich mit Zugstangen. Die Kurbelzapfen hatten aber keine Schwung-räder. Das eefäfs, welches gefüllt wurde, enthielt genau zwanzig wiener cubik-schuh. *)
*) Hierbey bemerke ich als eine allgemeine Regel: dafs die SckÖpfmaschinen bey Baustellen, in gut ge-pickten und mit kock und niedrig zustellenden und mit zu verschliessenden Oeffnungen versehenen Kästen,ausgiessen müssen, damit man beym niedrigen Stande des nahen Stromes nicht immer das Wasser überden rangedamme , sondern nur in den Kasten zu heben nothig habe, von dem es dann auslliefst. DieSeitenwinde dieses Kastens macken dann natürlich einen ikeil der Seitenwinde des rangedammes aus.