Band 
Zweyter Band mit sechs und vierzig Kupfertafeln.
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6.) Der Breitling n, welcher durch diese Saline unmittelbar in Bewegung gesetztwurde, hatte 15 Stäbe, der zweyte an eben dieser welle befindliche Drehling a,welcher das schaufelwerk in Bewegung setzte, das ist, um welcher sich die nettedieses letztem wickelte, hatte acht Stäbe. Da nun jeder stab des letztem Drehlingseine Palette fortschob , so wurden 66 f Paletten bey jedem Umgang des Wasserradesförtgesclioben, folglich in einer Stunde bey dem zweyten Fall 66 § . 180 — 119Q4Paletten. Jede pallette schob in dem obern -offenen steig - Gerinne 2Q0 cubik-zollwasser vor sich hin, *) folglich war der so berechnete ökonomische Effekt binneneiner stunde 1997,77 cubik-Schuh. Dies ist fast das fünffache der Wirkung einespaternosterwerkes , wodurch täglich 60 Mann erspart wurden. Diese Maschineriekostete 1148 Livres.

§. 13. Bey diesem Brückenbau bediente sich rerronet auch zweyer schaufel-werke, welche durch ein Kammrad, das mittelst eines rferdegöpels (iig. 3. Tab. 87.)herum bewegt ward, in Gang gesetzt wurden. Zwölf pferde zogen zugleich an denGÖpal, **) und diese mufsten alle zwey stunden abgelöfst werden, so, dafs manderen auf die rag- und Nachtarbeit 56 unterhalten mufste. Das an der welle 3 .des Göpels befestigte Kammrad 5. wurde 140 mal in der stunde (von .zwölf pferden)umgedreht, wenn man die beyden schaufelwerke im Gange erhielt. Aber es mufs•/q für die beym umspannen und Ausbessern verlorne zeit abgerechnet werden,folglich bleiben noch 12Ö Umdrehungen.

Da das Rad 115 zähne , jeder der zwey Drehlinge 7-, acht stabe hatte, so wur-den in jeder stunde 9660 Paletten (wenn die steig-Gerinne unter einem Winkel von21 Grad geneigt lag) von ihrer stelle geschoben: nämlich bey jedem schaufelwer-ke. ***) Beyde brachten in der stunde 4905 ****) cubik - Eufs wasser auf, welchesdem Effekte von zwölf paternosterwerken, zu deren jedem zwölf Arbeiter (je vier injeder Arbeitszeit) gebraucht werden. Kennt man nun die Kosten der von Menschenund pferden geleisteten Arbeit, so wie der Maschine, dann läfst sich der vergleich,welche Maschine man auf jedem locsI gebrauchen müsse, leicht berechnen. VVobeyin Betracht zu ziehen ist, dafs die Ablösungen der Menschen oder Thiere, bey allen

*) Wenn man nämlich die Berechnung nach der im 10. J. aufgestellten Hypothese, anstellt, welches per«roiiet thut. Es ist aber zu bedauern , dafs perronet nicht Beobachtungen über den ökonomischen Effektanstellen liefs; folglich das wahre Resultat nicht in Erfahrung gebracht wurde,

**) Wie ein solcher pferdegöpel aus zwey Schaufelwerken, und das Emplacement mehrerer Paternoster-werke im Grundrisse erscheint, das zeigt die 23 . Figur in a und d auf Tab, 84.

***) Die Höhe jeder Palette betrug 6 Zoll, der Abstand eben so viel, und die Breite der Steig - Gerinnei 5 Zoll. Die Schaufel- oder palettenbreite war 14 Zoll, 6 Linien.

**"*) Nach der im 11. 5 . angegebenen Berechnung wurde von jeder palette.aufgehoben seyn 438,78 Cubik-Zoll,folglich ohne die Kunstkette abzuziehen 5 o 5 y Cnbik - Schuh , nämlich von beyden Schaufel werken , wei-ches Resultat also von dem obigen abweicht.