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solchen Schöpfmaschinen, die in Baustellen gebraucht werden, worin es auf die seit,in welcher das wasser ausgefördert werden bann, wesentlich anköimnt, alle stunden •oder alle zwey stunden geschehen mufs und dafs man stets die dreifache zahl,des Ausruhens wegen, in Rechnung zu bringen hat. Jedes schaufelwerk von diesenzweyen, gab daher in der Minute 42,3 cubik-Fufs. Das von dem wasserrade getrie-bene schaufelwerk • nur 33,24 cubik - schuh . Das letztere leistete also etwas mehr,als das §. 10. beschriebene, wozu 8 Mann gebraucht wurden, obgleich,, wie gesagt,die Berechnung des Nutz - Effektes nicht ganz richtig ist, der eigentlich zwischenund f. weniger ausfällt, wenn man nach der wahren wirkungsart eines schaufele,Werkes rechnet.
14. In Potsdam , wo unter der Regierung Friedrichs des Grofsen, von demsich um die praktische Baukunst sehr verdient gemachten Bauinspektor manger kost-bare Grundbaue gemacht wurden , ist der ökonomische Effekt eines dortigen vonacht Mann betriebenen Schaufelwerkes 46 §• rheinl. cubik - schuh gewesen. (MangersBeyträge zur praktischen, Baukunst. Seite 46 ) Solche schaufelwerke waren 32' lang.Die weite des steig - Gerinnes war 14", die uöbe 5', der Abstand der Paletten be-trug 7". Das steig-Gerinne war unter einem Winkel von 35 Grad gestellt.
Belidor giebt im ersten Theil seiner wasserbaukunst 732. eine Beschreibungsolcher schaufelwerke, und den ökonomischen Effekt eines in strafsburg gestandenen,zu 2647 cubik-schuh in der stunde,, also 44,1 Cubik-schuh in der Minute. DessenPaletten waren 6" hoch, Qf breit, und auf 6" Abstand gestellt. Die Geschwindig-keit , womit die Paletten, fortgeschohen wurden, betrug beynahe 2-f schuh in derSekunde.
Karsten (Lehrbegriff fiter Theil §. 553.) berechnet diese wassermenge zu 2112Cubik-Schuh in der-Stunde, d. i., zu 35,2 cubik-Schuh in der Minute, und Belidormeint, dafs die Arbeiter füglich die Kurbel 60 mal in der Minute herumdrehenkönnten, welches auch bey denen am Canal in der pieardie gebrauchten paternoster-werken geschehen sey.. Er verlangt mit Recht , dafs der Abstand zweyer Paletten,der Hohe einer Palette gleich seyn müsse, und führt die Versicherung einiger In-genieure am, welche behauptet hätten, dafs ein anders zu Strafsburg errichtet gewe-senes schaufelwerk nur die Hälfte wassers von jenem ersteren aufgefördert hatte,und dafs dessen Effekt vorzüglich so schlecht deswegen gewesen sey , weil seine Pa-letten 4" hoch, 11" breit., und auf 8" Abstand gestellt waren , d.. i., weil die Hoheder Paletten von ihrem Abstande so sehr abwiche.
Mit denen beym Bau der cherbourger stauschleuse angebrachten sehaufelwerken,von denen jedes werk mit 12 Mann getrieben wurde : sollen mit vier sehaufelwerken3 38Ö4 cubik-Schuh wasser in der stunde aufgefördert worden seyn. (Belidor 11.§. 315.) Das gäbe 57,7 cubik-schuh in der Minute für jedes schaufelwerk. Siemufsten daher grofse Paletten haben».