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Zweyter Band mit sechs und vierzig Kupfertafeln.
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das ausztischöpfende zurückstürzt, zeigt Fig. 3. und ist hier die Leitrinne weggelas-sen. Solches zellenrad gab, auf acht Schuh Förderungshöhe, folgenden Effekt:

| Die Anzahl der

1 Arbeiter war

1

Eintauchungder zellen.

Umdrehungenin der

Jede Umdre-hung gofs

Jede zelleschöpfte

Effekt der Ma-schine binnen

1 stunde an

zwölf mit zwey-

Zoll.

Minute

Zeilen.

Cubikfufs.

Cubikschuhen

ständigen Ab-

*0

12

2

24

if

4320

Wechselungen.

2.)

9

9i

*•2

24

1

3Ö00

3.)

6

3

24

*

3240

4-)

3

3

24

I

2 l 6 o

§. 29. Vergleicht man den letzten Effekt mit dem eines Paternoster- oder Ro-senkranzwerkes, welches gleichfalls das Wasser 8 schuh hoch hebt, der Ö40 cubik-schuh in einer stunde ist, so würden paternosterwerke nöthig gewesen seyn,

um einen dem zellenrade gleichkommenden Effekt zu bewirken. Dieselben hättenaber mehr als dreyzehn Mann erfordert. Noch vortheilhafter sind die ersten dreyErfahrungen für das zellenrad. Indessen ist es doch wegen seiner schwere von 7bis 8000 pfund und derer mit der Versetzung verknüpften Kosten nicht anders alsauf grofse Baustellen anzuwenden.

- Ich habe ein Modell eines solchen Rades mit spiralförmigen zellen machen las-sen und an dasselbe ein Trettrad gesetzt; dessen nurchmesser ist ^ des Durchmes-sers an dem von perronet gebrauchten und in Fig. 6. dargestellten Rade, die damitangestellten versuche gaben im Mittel, in 180 secunden, drey cubikschuh wasserund zwar in 16 5 Umdrehungen, also in einer Minute nur einen cubikschuh.

Solches zellenrad hat ausser seiner schwere auch noch den wesentlichen Fehler,dafs wenn es tief eingetaucht ist, die zellen sich mit zu viel Wasser anfüllen; folg-lich wird die Maschine unnütz schwer, es mufs daher das Rad auf ein unterlagerliegen , welches mit vier Holzschrauben auf und nieder geschoben werden kann, sowie ich dies in meinem Modelle angebracht habe. Endlich ist es sehr beschwerlich:die zellen dergestalt zu legen, wie sie gelegt werden müssen und in Fig, 7. gezeich-net sind. Zu denselben kann man sich des Bleches bedienen; dieselben vor dem ho-len oder offenen Gehäuse a uig. 6, dergestalt abschneiden, dafs seitwärts kein was-ser ausströmt, sondern alles sich durch dieses Gehäuse ergiefst. Es mufs daher dasGanze aufs sorgfältigste gearbeitet und gelötet werden. Bey aller dieser Vorsicht wirdaber dennoch die Maschine öftern Ausbesserungen unterworfen sejm.

§. 30. Eine andere Art zellenrad ist das von einem Franzosen, Herrn de la raye,angegebene und von aelidor mitgetheilte. Dasselbe besteht aus volutenförmigen RÖh-