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■wand seyn. Bey dem untern zapfen mag diese letztere wand mit diesem zapfengleich liegen; am oberen Ende aber 1 f bis zwey zoll höher stehen. Die höhereoder steige-wand aber, das ist diejenige, gegen welche das durch die unterste Win-dungsöffnung eingetretene wasser anstöfst, und hinaufgefördert wird, kann ^ bis 1zoll höher, als der oberste Punkt der welle oder der Spindel gelegt werden ; näm-lich beym untern zapfen, beym obern zapfen hingegen l £ bis drey zoll höher.Die Beobachtung dieser Vorschrift wird das seitenergiefsen des wassers über denku mm fast gänzlich verhindern, c
Was übrigens die Anlage des Kummes anbetrifFt , der entweder von Holzgemacht, von Ziegelsteinen und wassermörtel gemauert oder von Werkstücken aus-gehauen wird: so mufs dieselbe mit besonderer Genauigkeit geschehen, um dieWasserschraube nicht an denselben streifen zu lassen. Dieser Kumm wird vomuntern Ende hinauf bis gegen den obern zapfen der Spindel ausgeschnitten, damitdas wasser den Windungsöffnungen frey Zuströme. Nur dessen seiten bleiben un-terhalb diesen oeifnungen stehen, damit sie das unterlager des Spindelzapfens,wie dies die perspectivische Zeichnung Fig. 6. xab. 87. deutlich ausdrückt, ma-chen. Die Verfertigung desselben wird indessen dadurch mühsamer, dafs die Schne-ckengänge nicht einerley Durchmesser erhalten, wenn der ökonomische Effekt vergrös-sert werden soll. Die untern Schneckengänge müssen nämlich gröfser als die obereseyn, damit die Queerschnitte der untern Wassersäulen die obern leichter fortschiebenund auch das etwa seitwärts sprudelnde wasser in den Schneckenwindungen nicht dieQueerschnitte der Wassersäulen niedriger mache; kurz damit alle Gänge gleich hochund mit wasser gefüllt werden. Nach der Erfahrung mag diese Zusammenziehung desKummes oder die Verjüngung der schraube 2 § der untern Kummweite betragen. Esmufs daher der Durchmesser des Kummes von schuh zu schuh auf einer Chabloneabgerissen seyn, denn sonst läfst sich das Mauerwerk nicht genau anlegen. Ueber-haupt ist ein solcher gemauerter Kumm, der gröfsten Theils aus Rollagen verfertigtwird, für gewöhnliche Maurer gar keine Arbeit und dieselbe ist nur bey den grofsenWindschöpfmaschinen in Holland nothwendig: weil bey den kleinen wasser - schraubenein hölzerner Kumm gebraucht wird. Dieser Regel ungeachtet mufs man sich dieWirkungsart einer Wasserschraube nicht so vorstellen, dafs der zwischen zwo Win-dungen befindliche Raum ganz mit wasser angefüllt sey; sondern es ist eine niedri-gere wassersäüle, welche aufgefördert wird und die gleichsam längs der wand einesschraubenganges hingleitet und aüfsprudelt.
Das beschwerlichste bey Verfertigung solcher Schnecken oder Wasserschraubenbesteht in Einsetzung der die schneckenwindnngen bildenden Bretter (schaufeln) a bxab. Ql. Fig, 40. b. Folgende Anweisung wird dies näher beweisen. Ich wähle dazueine Wasserschraube mit drey Schneckengängen oder Windungen i. n. in., weil dieselbeder Wasserschraube mit einem oder zweyen Gangen, das ist, einer einfachen oder einerII. B<ä, 49
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