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Zweyter Band mit sechs und vierzig Kupfertafeln.
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wenig abweieht: mithin ist die oben gegebene Hegel in der Praxis änzuwenden;dafs nämlich die nöhe der windungsweite nicht gröfser als die Hohe der schaufeln oderdieser beynahe gleich seyn müsse. Was die Bestimmung der obern Breite jeder Schau-fel anbetrift, so zeigt sich Fig.43., dafs die Breite an der schaufelwurzel 32 mal aufden umhreis der Spindel d ausgetheilt werden hann. Man würde sonach auch eben soviele schaufeln erhalten und die obere Breite 1. 2, leicht nach dem Durchmesser derWasserschraube bestimmen hönnen, wenn nicht die schneckenwindungs - Linie beyläu-fig -f? solchen xheiles, der in dem Zirkel ausgetheilt wird, mehr zur wahren Breiteerforderte. Zum sichersten l'äfst sich diese ausmitteln, wenn die schaufeln, welcheetwa auf einer Hohe eines schheckenganges gehn, zur probe eingesetzt sind.

Ehe auf diese weise die schaufeln nach einerley Gröfse gearbeitet werden, kömmtnun das Einstemmungsfeld a ef i rig. 41. in die Spindel für jede Schaufel zu bestim-men. Dasselbe mufs nämlich nach einer solchen Lage geschehen, dafs die erste Schau-fel a. b. Fig. 42. um ihre Dicke 1. 2. von der Linie, die auf der Ebene der Spindel ge-zogen wird, abweiche. Eine gleiche Abweichung erhält die erste schaufei 1. 2. 3.4.(Fig. 48.) des Anfangs jeder Windung von der auf der spindel aus der Ecke 2 fallendenverticallinie 2. 5. so, dafs die erste schaufei übergebogen steht. Sind nun die schau-feln mittelst Drathspitzen aaa Fig. 43. aneinander befestigt und in die Spindel 2f"oder bis der schaufelhöhe, eingetrieben: so wird beynahe der ganze Theil a egvig. 41. einer jeden schaufei abgestemmt, und zwar die Oberfläche x, Fig. 40. 6 . und41. eines jeden schneckenganges, auf welcher das Wasser aufsteigt. Die untere Flä-che y bleibt aber stufenförmig.

Jetzt kömmt es an die oben erwähnte Erweiterung der Schnecke von oben nachunten; wozu also die schaufeln, je näher sie der Ausflufswindung stehn, etwas mehrbis endlich der nöhe abgenommen werden müssen. Um dieses zu bewerkstelligenWird ein Richtscheit über die in der Drehbank horizontal liegenden Wasserschraubedergestalt befestigt, dafs dasselbe um- ^ der schaufelhöhe gegen die Ausflufswindungvon der Horizontallinie abweicht. Jetzt wird auf das Richtscheit ein grofser zirkelgesetzt, in dessen einen Fufs ein horizontal aufstehendes Stift befestigt ist. DiesesStift streift genau die obere Kante der untersten schaufei. Ueber jeder Windung wirdnun der Zirkel auf das Richtscheit gesetzt und mittelst des Stiftes die wahre nöhe derschaufeln, indem die Schnecke um ihre Axe gedreht wird, eingeritzt, nach welcherLinie dieselben abgenommen werden. Endlich ist noch die Abraspelung der innernOberfläche von den Schneckengängen, mit einer Raspe, während die Schnecke gedrehtwird, zu bewerkstelligen, wodurch eine glatte Fläche entsteht, über welche das Was-ser leichter, als auf eine stufenförmige aufgetrieben wird. Wo dann noch in denStemmlöchern, worin die schaufeln eingestemmt werden, Ritze sind, wird ein in oehlgetränktes werch eingetrieben. Die Schnecke sowohl als der Kumm wird mit ein