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Wobey nämlich“ bemerkt werden mufs: dafs an beyden seiten der eisernen Reifenund den schaufelbrettern m zwey dünne Holzstriefen e d angesetzt, und daran mit-telst Holzschrauben befestigt werden. Damit die Arme 1, 2. 3. 4. recht fest liegen,so werden, zwischen denselben und dem viereckigen Futter k der welle, die Keile heingetrieben. Ein jedes wurfrad a (tig. 3. Tab. 86.) hängt dergestalt in einemGerinne , *) dafs zu jeder Seite desselben ein Spielraum von zwey zoll bleibt. Dieschaufeln haben eine Breite von 14 bis 22 zoll rheinländisch, und sind zwey zoll stark.Der nurchmesser des wurfrades ist l6 bis 21 § schuh.
Zuweilen treiben zwey windruthen oder vier Flügel zwey wurfräder, welchesin Tab. 91. Fig. 1. und 2. dargestellt ist. Das an der Flügelwelle ab befindlicheKammrad c hat 52 Kämme, welche das Getriebe d in Bewegung setzen. Das an derwelle d e befindliche Stirnrad /, setzt die zwey Getriebe g und h , mithin auch dieunterm l und k , die Kammräder m und n; endlich auch die zwey wurfräder inBewegung. Solche bey Rotterdam stehende Mühle wirft mit einem Rade das Wasserfünf schuh; wenn beyde Wasserräder gehen, drey schuh hoch auf.
§. 42. Ehe ich nun über den Effekt der wurfradmiihlen, die in Holland ange-stellten Beobachtungen mittheile, will ich die Einrichtung der verschiedenen Theileeiner Windmaschine näher beschreiben. Ihr oberer Theil besteht aus der sogenann-ten Haube **) de Fig. 1. 2. 3. Tab. 8Ö. , welche auf den 14 zu 15" starken Trä-ger g gesetzt ist. Auf diesem ruht die vorne 28" und hinten 20" in Viereck star-ke Flügelwelle e, durch welche die 13 zu 14" starke Ruthen f dergestalt durchge-hen , dafs sie ein rechtwinkeligtes Kreutz machen, welches dem winde entgegenstehen mufs. Die Hälfte einer Ruthe heifst ein Flügel. Damit man nun diese stets
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*) In rig. 4. rab, 86. ist dies sehr deutlich dargestellt, worin das Wurfrad von rig, I. gezeichnet ist.a ist dieses Wurfrad, welches beym Unterlager, das aus Stein besteht, mit eisernen Schienen beschlagenist. i ist das Kammrad, und o die stehende Welle oder Spindel. In rig. 27. ist das Gerinne 5. 6, mitder Wachttliure 4. und dem pfahlgrunde aus 36 langen pfählen bestehend, worauf das Mühlgebäudesteht, gezeichnet.
**) Fig. 6, Tab. 86. zeigt den Querschnitt von der Haube und rig, 3. rig. 7. das Sturmgebind der Haube,im Querschnitt. Fig. 8. des untivn Stuhls 9. (rig. 3.) orundrifs, rig. 9. ist dessen Schwelle. Fig, Io. dasStuhlstück, Fig. 11. das Stuhlstück von dem obern Stuhl r rig, 3. und d rig. 12.. worin die verticaleWelle sich bewegt. Fig. i3. Grundrifs des steinernen Trägers, welcher oberhalb dem Stuhl r liegt.Fig. 14. horizontaler Durchschnitt der Haube am Boden. Fig. i5. die Axe des Wurfrades von rig. 1.,welche 16 Zoll ins oevierte stark ist. Fig, 16. die verticale Welle oder Spille von rig. 1., die i5 Zollins Gevierte mifst, und auf ihrem Träger oder Steg y steht; x ist die Welle des Wurfrades im Durch-schnitt. Die Seitenständer lieifsen die Scheerstiele, und sind 10 zu 16 Zoll vierkantig. Fig. 17. stellteinen Theil der Spindel in rig, 3. dar, nämlich in p ist der untere, und r der obere Stuhl, Fig. lg.ist die Ansicht der Haube, in rig. 3. von der Seite, wo die Treppe hinauf geht, se ist die rhüre;C der Drehsterz; a die hintere Schwelle; 6 die Längen - Schwellen, und k das Dach. Fig. 24. ist dasuntere Kammrad von rig. 1., rig. 25, das obere Kammrad; rig. ar, der obere, rig. So, der untere»reliling; rig. 26, ist das Wurfrad,