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schlossenen eisernen Schiene; 5) von 12 schrauben, von welchen zwey in der citirteaFigur ohnweit dem Ende sichtbar sind, und von denen auf zwo seiten sechs ange-bracht werden. Jede derselben geht durch alle vier Holzstücke, woraus die welle zu-sammen gesetzt ist, durch; folglich ist an der einen Oberfläche der Seite die Schrau-benmutter und an der entgegen stehenden der viereckige Kopf. 4) Endlich wird diewelle von drey eisernen Ringen ohnweit des zapfens umgeben. Diese Verbindung istvon der gröfsten Festigkeit und erlaubt die wähl eines guten Holzes, welche bey dendicken wellen aus einem stücke, nicht immer übrig blieb.
$. 44. Ehe wir nun zur construction der windflügel und ihrer Stellung über-gehen, so ist zuförderst zu bemerken, dafs die Flügel welle unter einem Winkel von11 bis 16 Grad mit dem Horizont gelegt wird, einen Theils, damit ein sichererstandder Haube oder des obern Theils der Mühle entstehe und andern Theils, damit dieFlügel vor dem Mühlgebäude vorüber streichen können. Eine Ruthe, das sind zweyrliigel, wird aus einem 60 bis 80' langen kiefernen Balken gemacht. Wenn sie 70bis QÖ' lang seyn soll, wird eine Verlängerung von 10 bis 16 schuh daran geschif-tet und mit schrauben befestigt: Ehemals machte man die Ruthen von Eichenholzund schiftete an beyden Enden kieferne Verlängerungen daran. Immer mufs jedochdie Anschiftung an denjenigen Theil kommen, dessen hoIz schwerer als das andereist, damit die gleichförmige umschvvingung der Flügel befördert wird. Auf 10 bis12' Länge, von der welle ab, erhält die Ruthe eine stärke von 12 bis 16 zoll undmufs sie 2" dicker als breit seyn. Jede Ruthe sollte nach den spitzen oder Endendergestalt behauen werden, dafs sie im Gleichgewicht zu liegen kömmt, wenn ihreMitte auf ein scharfes unterlager gelegt wird, weil hierdurch der Umschwung vonden Flügeln leichter und regelmäfsiger bewirkt wird. Man kann um ihren Schwer-punkt in die Mitte zu bringen, auch nach der Bearbeitung in dem einen obern Endeetwas ßley giefsen oder es mit Eisen beschlagen.
Zu den wesentlichsten Maafsregeln bey der Anlage der Windmühlen gehört un-streitig die Lage der Flügel auf die Axe des Flügels, d. i. die Lage desjenigen Feldes,worauf der v\'ind stöfst, auf die Axe. Dieselbe wird natürlich durch die Stellungder sprossen a b Fig. 45. Tab. 91., worauf das Segeltuch gespannt wird und die dasFeld des Flügels ausmachen, bewirkt. Es kömmt daher darauf an, dieser Lage ge-mäfs die sprofsenlöcher in die Ruthe einzustemmen. Nach der Erfahrung müssen dieder welle zunächst stehenden sprofsen mit dem Flügel einen Winkel von 25 Gradbilden, wenn die Flügel von der Haube vorbey streichen und den wind gut auflan-gen sollen. Folglich müssen die sprofsenlöcher mit 4 zoll schräge auf den schuhausgestemmt werden. Die nachfolgenden sprossen erhalten eine geringere schräge,so zwar, dafs die zehnte sprosse unter einem winkel von 20, die 20te unter einemWinkel von 10 Grad zu stehen kömmt. (Verhandfeling van het Batafsch oenootschaphi. Deel. p. 193). Auf diese weise mufs die schräge Stellung der sprossen allmäh-