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sich und auf 6 Fufs Entfernung von der welle 1 f- zoll breit und 2 zoll lang viere-ckig durch die Ruthe gestemmt. Auf dem einen Flügel kömmt das erste sprossenloch(l) nahe an der vordem Ruthenfläche, auf dem andern oder entgegengesetzten Flügelüber bey 4 in der Mitte zu stehen, durch welche Einrichtung die gleichförmige Pres-sung der Ruthe in dem wellenloche bewirkt wird. In Holland werden (wo möglich)die sprossen von dem unter der Torf- oder veenerde gefundenen Eichbäumen genom-'men. Dieses hoIz, von dem ich ein stück besitze, wüe ich denn ein ähnliches ausdem Inn in Baiern habe ausheben lassen, ist schwarz und sehr elastisch, fast wieFischbein, folglich zu diesem Gebrauch sehr gut. Ja die gleichförmige und leichteumschwingung der mehresten Maschinen hängt wesentlich von der F.lasticitüt ihrerTheile ab. So mufs z. b. der mühlsteeg bey einer Kornmühle elastisch scyn, diewindmühlfliigel bedürfen der Elasticität noch mehr, daher lerchenes und kieferneshoIz dem eichenen vorzuzielm ist. Diese sprossen bekommen eine Länge von achtschuh, wovon für die Breite des Flügelfeldes cd sechs schuh übrig bleiben, die übri-gen zwey schuh stecken in die Ruthe und gehen auf die andere seite bis f durch,um die windborde f e zu tragen.' Diese windborde besteht au3 drey f bis 1 \ zolldicken Brettern. Sie macht mit der Dicke des Flügels zwey schuh aus und ist daheroben bey f schmäler als bey e. Auf diese weise ist die Fläche eines Flügels , wor-auf der Luftstrom wirkt, bey einer Ruthe von QO Fufs Länge, 230 bis 2Ö0 Quadrat-fufs grofs. Die schwere einer solchen Ruthe beträgt aber 1Ö00 bis 1700 pfund, undwenn der Flügel in einer Minute 12mal umgeschwungen wird, so macht dessen um-fang 51 rufs in der secunde.
Bey diesem und^noch einem schnellem Umschwünge (l2mal ist ein gewöhnlichguter umlauf der Flügel) ist es kein wunder, dafs die Ruthen zuweilen an der Axebrechen. Zu diesem schnellen Gange kommen noch folgende Ursachen, welche dasBrechen der Ruthen erleichtern, l) Dafs öfters frisches und nasses nolz zu den ru-then genommen wird. 2) Die Nässe, welche sich in der Nähe der Axe sammelt undFäulnifs verursacht. 3) Das Auflegen zu vieler Segel, wenn der wind heftig genugbläfst, um durch weniger segel die Flügel umzutreiben. ‘ 4 ) Das schnelle Bremsendes Kammrades, wodurch die Maschine schnell zum Stillstände gebracht wird. 5)Der zu schräge stand der sprossen, wodurch der hintern Luft eine zu grofse Flächeentgegengestellt wird. 6) Weil öfters die Ruthen unten zu breit und zu lang gemachtwerden.
Diesem uebel, d. i. dem zerbrechen der Ruthen zu begegnen, hat man verschie-dene Abhiilfsmittel vorgeschlagen. Ich will hier die wesentlichsten davon anführen.a) Das Mittelstück solle von Eichenholz 44 bis 48' lang seyn und an jeder Seite 20 bis22 Fufs lange Anschiftungen von gesunden Kiefernholz, erhalten, b) Die Ruthen sollennicht durch die Axe, sondern, wie die Arme an den wurfrädern, um dieselbe gelegtwerden, c) Die untern vier sprossen solle man gänzlich weglassen, d) Anstatt die