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Zweyter Band mit sechs und vierzig Kupfertafeln.
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einen eisernen Bügel h fest, welcher zwischen zwo eiserne platten und Muttern l lbefestigt wird, nachdem zuvor unter dessen mittlerer „Theil der nacken (Fig. 66.) ge-steckt ist. In der Achse dieses 10" hohen Hackens, dessen zwo Theile mit einemSeil zusammen gehalten werden, wird das Rammthau k (Fig. 67.) durchgezogen,dessen Ende mit dem übrigen Thau, durch umwindung eines kleinen Seiles, verbun-den ist. Einen solchen Rammklotz umgiebt man rund herum mit drey 1 \ bis zweyzoll hohen und 6 bis 9 Linien dicken eisernen Ringen n 0 p, und läfst durch den-selben und den zwo schrauben d f noch kleine Querschrauben m m gehen, damitjene sich nicht aufwärts geben.

Dieser von mir beym Bauwesen in Baiern eingeführte Rammklotz wiegt 7 bis 8zentner, und damit können, wie mir die, Erfahrung gelehrt hat, mehrere hundertpfähle eingerammt werden, ohne dafs er beschädigt wird, wenn die andern bis jetztbekannten Rammklötze hundertmal brechen, und Reparaturen bedürfen, daneben aucheine weit gröfsere Friction an den zwo Läufern bewirken! Da die Reibung längsdem einen Läufer, den man auch rund machen könnte, sehr geringeist, wenn mandiesen täglich mit seife einschmiert: so ist dieser Rammklotz nicht genug zu em-pfehlen, zumal man, nach meiner Erfahrung, jedem Arbeiter 8 bis 10 pfund mehrBärschwere, das ist 30 bis 32 pfund, zutheilen kann, als bey den übrigen Ramm-klötzen ; auch ist er wohlfeil -und von gröfserer Wirkung als die übrigen, da er, wiegesagt, leicht an dem Läufer / hinauf und herab gleitet, welches bey allen andern,die vier Lappen und zwo Läufer haben, nicht der Fall ist; endlich fällt er immergenau auf die nämliche stelle des pfahlkopfes, welches die Pratzen oder mithen ha-benden, also längs den Läufern hingleitenden Klötze nicht thun, die gar Öfters schwan-kend fallen und dadurch die Geschwindigkeit stöhren, d. i. die Kraft, womit derKlotz auf den pfähl fällt, schwächen. Diese hüpfende oder schwankende Bewegungdes Klotzes entsteht a) wenn an jeder Seite desselben nur ein Arm angebracht, b)wenn dessen eine Hälfte schwerer als die andere ist. Nicht nur diese nachtheiligeWirkung wird bey denjenigen Rammklötzen, die, wie ich gezeigt habe, ein Läufer-loch haben, vermieden, sondern auch die Reibung der Arme oder der mithen desRammklotzes an die Läufer fast ganz aufgehoben. Lang3 einem Läufer, welcher da-bey nothwendig ist, wird die Reibung sehr verringert, so dafs dieselbe während desralls, bey einem Rammklotze von 7 centner, für nichts zu betrachten ist; erstens,wegen des Spielraumes, welcher zwischen dem Läufer und dem im Rammklotze an-gebrachten Läuferloche statt findet, so wie auch durch das Fett oder die seife, wo-mit man den Läufer täglich bestreicht. Diesen Rammklotz kann ich daher nach ei-ner langen Erfahrung zu urtheilen, nicht genug anrühmen, und ich habe die übri-gen bis jetzt bekannten hölzernen Rammklötze gänzlich in Baiern abgeschaft. Auch ®läfst derselbe, da er nur einen Läufer nothwendig macht, leichtere Rüstungen, einenkleinern Fufs der Ramme, folglich eine bequemer zu verrückende Maschinerie zu,