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und endlich erfodert dieser Rammklotz, wenn er etwa 5 bis 6 centner wiegt, nurzwey mit spitzen versehene Hinter-stützen, und zwey in eine schwelle eingelasseneseiten-stutzen, woran die Leitern angebracht werden. In dieser schwelle wird auchder Läufer eingelassen. Wie eine so construirte Ramme gemacht ist, zeigt ni’o. 2.(Tab. 101). Damit man sie schräg stellen kann, so bewegen sich die zwo Hinter-slützen um einen Nagel oder Bügel. Diese Maschine bedarf also nicht einmal einesschwellgebindes , so dafs sie leicht verrückt werden kann, welches viel zur oekono-mie der Bauten beyträgt. .
Solche Rammklötze (Bären) die schwerer als 750 pfund seyn müssen, lasse manaus Metall oder Eisen giefsen, weil sie von Holz zu grofs werden, und gebe ihneügleichfalls ein viereckiges Läuferloch. Man könnte auch wohl den Läufer aus einemeisernen cylinder machen lassen, wenn nicht die Elasticität des Holzes das Aufsteigeavon dem Rammklotze längs dem Läufer vermehrte, und eine eiserne Stange die Ma-schinerie beym verrücken schwerer macht und leichter als Holz brechen kann. Auchwürde sie den metallenen Rammklotz stark abnützen, und eine zu grofse Erhitzungdesselben hervorbringen, wodurch das Metall schnell abgenutzt und der pfahlkopfpoltzerig geschlagen würde, und welches, wie wir in der Folge sehen werden, dieRammschläge aufserordentlich schwächt. Gewöhnlich aber erhalten die metallenenRammklötze an jeder Seite eine Nuthe oder auch zwo Arme, Pratzen genannt, die anden Läufern hingleiten. Wenn der Rammklotz einen Arm erhält, so macht er imHeruntergleiten längs den Läufern eine schwankende Bewegung, wodurch, wie gesagt,die Geschwindigkeit seines Falls gestört, folglich sein vermögen geschwächt wird.Findet der Ingenieur solchen Rammklotz, so ist an jeder Seite ein hölzerner Backen,wodurch die zwo rheile eines solchen pratzens gelocht werden, anzubringeu, welcherlängs dem Läufer hingleitet, und den inan ■§• stunde über in oel kochen sollte, umdie Reibung zu verringern. Fig. 69. Tab. 65. stellt einen metallenen Rammklotz dar,dem ich vermittelst eines dadurch gesteckten eisernen Trägers e d (rig. Ö8.) der aneiner Seite e mit einer schraube und an der andern, mit einer platte d endet, dieEinrichtung gegeben habe, so dafs das Rainmthau c im Mittelpunkt der schwere desRammklotzes angebracht ist. Damit dieses Thau sich in der obern oeffnung b nichtabreibe, so geht es durch eine 3 ■§ zoll im Lichten weite und 11 ■§ pfund schwereHülse b, die oben Schraubenwindungen hat, worauf die von der Oberfläche des Ramm-klotzes hervorstehende kreisförmige 4 f pfund schwere Mutter a geschraubt wird.Dieses kurze Thau c erhält oben eine oehse e (rüg. 69.) durch welche das eigentlicheRammthau gezogen und welches dann daran befestigt wird. Dieser Rammklotz wiegt1122 pfund. Er ist unten l' 4" im Quadrat, und 2' 4§" hoch, und kostet 800 Gül-den. wenn man den hohlen idieil mit Sand füllt, so wird dessen schwere vermehrt,und das schnelle Aufspringen vom pfähl, welches die Höhlung verursacht, ver-mieden.
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