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Zweyter Band mit sechs und vierzig Kupfertafeln.
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gen, Die kleinem Arbeiter kommen dann in die innern Kreise , und die gröfsern inden äufsern Kreis, c) Der äufsere Kreifs mufs mit dem Kranzthau und dem umfangder scheibe einen Kegel formiren ; d) ist der Kreis des Kranztbaues *) so klein alsmöglich zu machen, (nämlich bey leichten Rammen, wo der stellungskreis nicht grofsseyn darf) um den schrägen Zug mit den Zugleinen so viel möglich zu vermeiden;weil dadurch bekanntlich die Wirkung der Kraft geschwächt wird **), Bey schwerenRammklötzen, zu deren zug viele Arbeiter gebraucht werden, mufs man jedoch denKreis, mithin auch den des Kranzthaues, um eine grofse Anzahl von Arbeitern anzu-bringen, vergröfsern. e) Insofern das nammthau in die Ebene der Rammscheibe fallenmufs, um sich nicht auf diese zu klemmen, sondern in der Mitte ihrer Rinne zu lie-gen, so dirigirt dessen Ende rr (das Lenkende Fig. 3 Tab. 83) ein bey k stehenderAufseher, welchen ich Ramm - Meister nennen will, anstatt man ihn sonst densahwanzmeister hiefs. Wo das Rammthau nicht so gelenkt wird, da fehlt man gegendie beste Art des Ramm- Manövers ***). Dieser Ramm-Meister zählt auch die Anzahl

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*) Wenn der Kranz, woran die Zugleinen befestigt werden, von einem Seile gemacht wird, so bildet erkeinen Kreis, sondern die Zugseile kommen bald auf einem Bündel zusammen. Ich habe daher den Ver-such machen lassen, den Kranz aus rischbein und der Ruthe eines ochsen bestehen zu lassen, welchesmit Bindfaden umwunden wurde. Diese letztere brach aber, und ich habe gefunden, dafs junge überreuer gebahnte Eichen oder Haseln besser zu diesen Gebrauch sind.

**) Wie wenig die gewöhnlichen Baumeister vom Gebrauch der Ramme verstehn, die3 sieht man auch da-bey, dafs sie die Arbeiter weit von der Ramme abstehn lassen, mithin ein langes Raramthau und einenschiefen Zug, wobey das Gewicht vom Körper des Arbeiters wenig wirkt und das die Kraft des Zugesverringert, hervorbringen.

***) Einige lassen auch von einem Arbeiter an ein an den Rammklotz befestigtes Seil ziehn, wenn dieserin die Höhe geschnellt ist, um den Fall des Klotzes zu beschleunigen, welches Verfahren Nachahmungverdient. Manger in seinen Bey trägen zur praktischen Baukunst, welcher über das Einrammen derpfähle mit vollkommener Saehkenntnifs geschrieben hat, beschreibt die Aiischürzung des Kranzthaues so :„Ist der Nagelmeister bis an den ort des Rammthaues (S. Fig. m. rab. 83.) WO der Kranz befestigt werdensoll, gekommen, so macht er zuerst eine Schleife in gedachtes Tliau, steckt den Knebel durch, und befestigtihn mit einem kleinen Bindthau, dafs er nicht heraus fallen kann. Die Arbeiter thun hierauf einige Züge, bissich die Schleife etwas an den Knebel angezogen hat. Alsdann wird der Kranz an den Knebel gefangen, undunter demselben zusammengeschnürt, damit auch der in der Folge nicht herunterfallen und die Arbeiter be-schädigen könne, Ist dieses gehörig besorgt, so werden die Zugleinen aufgewickelr, und wieder einige Zügegethan, damit sich sowohl die grofse Schleife, als der Kranz selbst völlig auf den Knebel feste ziehen.Dieses rerursacht zuweilen sechs bis acht Zoll Verlängerung der Sugleinen, die auch defswegen nunmehrnochmals weiter aufgewickelt werden, ehe mit der ordentlichen Hitze angefangen wild. Dergleichenvorläufiges Ziehen, ohne eine ordentliche Hitze zu machen, ist auch nach Anbringung neuer Zugleinennöthig, denn ilxr Ausdehnen oder Reiben bringt, aller Anstrengung der Arbeiter ungeachtet, zuwege,dafs der Bär kaum 2 bis 3 Fufs in die Höhe kömmt, und also die erforderte Wirkung- nicht hervorbrin-gen kann, alsq, neues Abbinden der reine von den Knebeln geschieht, wenn der pfähl geschwinde indie riefe geht; neues Aufwickeln aber hey Unterbringung eines Pfahls, oder wenn derselbe nicht rechtfort will, gleichwohl aber noch keinen festen orund erreieht hat, und also der Bär zu einer oewälti-

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