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70. Die Anzähl der Arbeiter, während einer Hitze, richtet siqb a) nach derschwere des Kammklotzes, b) nach der Bedingung, dafs der Klotz so hoch und sovielmal als als möglich ist, in einer Hitze geschnellt werde. Es ist nämlich, das Ein-rücken eines pfahls stärker 1°, je nachdem der Rammklotz höher herabfällt, und 2°je mehrere Schläge schnell hintereinander in einer Hitze erfolgen.
Wie aber das Einrücken der pfähle sich zur Geschwindigkeit, womit der Ramm-klotz heruntergleitet, und zu dessen Fallhöhe verhält, darüber ist bis jetzt noch keinallgemein gültiges Gesetz ausgemittelt'worden, weil aus der Verschiedenheit des pfahl-grundes und aus der Einwirkung, welche aus der zahl von Schlägen, die hinterein-ander erfolgen , oder die in einer Hitze geleistet^ werden, und aus denen dem Ramm-pfahle mitgetheilten Schwingungen, sehr verschiedene Resultate entstehn: so möchtedasselbe auch schwerlich genau ausgemittelt werden.
Der Ein'flufs von den Schwingungen der nolzfibern des Rammpfahles auf dasEinrücken des pfahls in den Boden, ist nämlich darin gegründet : a) dafs, eher derpfähl tiefer eindringen kann, selbst dessen Spitze von dem Aufschlagen des Ramm-klotzes erschüttert oder in Schwingung (oscillation) gebracht werden mufs. DieseErscheinung (nämlich die Schwingung der Holzfibern des gesammten pfahls) ist beyeinem von dem Rammklotze getroffenen pfähl sichtbar, denn der pfähl zittert, d. h.,seine Fibern sind in Schwingung. Sie erklärt augenscheinlich den sonderbaren um-stand, dafs solche pfähle, deren Holzfibern in der Quere oder sehr schräge laufen,die also windschief oder gedreht sind, sich, während sie eingerammt werden, sehrdrehen, folglich ausgeschossen werden müssen. Solche, die sich langsam drehen,und ihren verticalen stand nicht ändern, rammt man ohne Bedenken ein: denn die-dieser Fall ereignet sich sehr oft, und diese Drehung findet genau nach derjenigenRichtung statt, nach welcher die Holzfibern des pfahles gedreht sind. Dafs dieSchwingung der Holzfibern auf das Einrücken eines Rammpfahles einen wesentlichenEinflufs haben, beweifst auch der umstand: dafs wenn man den sogenannten unechtzwischen dem Rammklotze und dem pfahlkopfe setzt, die Wirkung der Rammschlägeverringert wird, und dafs, je länger derselbe ist, die.Abnahme der Wirkung steigt.Ja ich habe den versuch gemacht, blos ein Brett auf dem pfahlkopf zu legen, unddas Einrücken des pfahles verringerte sich merklich, lieber alles dieses habe ichbereits in meinen Beyträgen zur Brückenbaukunde die Beobachtungen mitgetheilt,und ich werde sie auch in diesem werke anführen. In so fern nun die Fibern despfahles nicht in starke Schwingung gerathen können, wenn sein obertheil nicht glattgehauen ist, so dringt aus eben dieser Ursache, der einen platt geschlagenen Kopfhabende pfähl, mit gleichen Rammschlägen, nicht so tief ein, als ein anderer scharfabgehauener pfähl. Ferner erschüttert Metall die Fibern des pfahls stärker, als Eisen,und daher sind die metallenen Rammklötze besser als eiserne, b) Wird der pfählstark erschüttert, d. i., folgen die schlage schnell aufeinander , so mufs das e inrü~
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