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scliwellgeriiste gemacht, worauf die schrägen Läufer ruhen, und das beweglich istBey keinem Bau hat man, glaube ich, die pfähle so schräge, als bey Einrichtungdes grofsen Dammes vor Karlskrona , den der berühmte Thunberg baute, eingeschla-gen. Ich will daher aus dem werke: Essais de bätir sous l’eau etc. 1-774 in Tab. 83«pig. xin. ein solches schwimmendes Rammgerüste mit der Vorstellung, wie derpammklotz auf dasselbe herunter und auf den pfähl gleitet, aufnehmen. Anfänglichwurden in der nirectionslinie d<es Fangedammes, auf 10 schuh Abstand, pfähle f ver-tical eingerammt; dann rammte man, von denselben zwey schuhe entfernt, dieschrägen pfähle ein, und nachher die pfähle c. Diefs geschah nun mittelst einesauf dem Gerüste a d stehenden Tackelfalls , welcher entweder an die pfähle x oderan das horizontal gelegte Gurtholz a befestigt war, oder mit Hülfe einiger zwlng-hölzer dd, zwischen welchen bey ee der pfähl in der verlangten Lage hinab gleitenmufste. Der Tackelfall oder die Flaschenzüge wurden nun dazu gebraucht, um denlenkhölzern d d und der zwinge e e diejenige Lage zu geben , welche sie erhaltenmufsten, um den pfähl c c in der verlangten schräge einzurammen.
$. 73. Ueber die Verbesserung der Kunstrammen (Fig. 6. Tab. 85.) sind man-che sonderbare Vorschläge gemacht worden. Sie haben mehrerley Vorrichtungen,als z. b. Tretträder, seilräder, Haspeln , gezahnte nädcr u. dergl. erhalten. Dasbeschwerlichste bey solchen Maschinen ist a) die sichere Abgleitung der Zange oderscheere Fig. 4Q. Tab. 85. vom Rammklotz, welche diesen fassen müfs , während eraufgezogen wird, und b) die Abwicklung des Rammthaues von der zugwelle 1 Fig. 51.Gewöhnlich ist der Rammklotz der Kunstrammen mit der scheere Fig. 53. oder demiilinkhacken Fig. 5. 1200 bis 4000 pfund schwer , und die Fallhöhe kann 6 bis 21schuh und darüber betragen, So war bey dem uockenbau zu Brest der Rammklotz1200 pfund schwer, und die Fallhöhe betrug zuweilen 32 schuh . Description destrois formes de Brest par choquet p. Q.
§. 74. In Frankreich bedienen sich die Ingenieurs, wie gesagt, vorzugsweiseder Kunstrammen, und schon im Jahre 1714 hat sich vauban der auf Tab. 8 5.in Fig. 43. 44 und 45. dargestellten Ramme, bey dem Bau der Mardyker schleuse,(unweit Dünkirchen ) bedient. Das Rammthau 10. Fig. 44. hängt an einem Ha-cken Fig. 45., welcher mit einem zweyten Hacken 8. in Verbindung steht. Ist das-selbe , und folglich auch der Rammklotz, mittelst der stehenden welle oder demDrehhaspel a von vier Mann aufgezogen, so wird das seil 8, g, Fig. 45. ange-spannt , und folglich der Hacken 8. von dem Rammklotz getrennt, indem er aus deran dem Rammklotze befindlichen oehse springt. Der Rammklotz fällt nun auf denpfähl, und die an dem Haspel stehenden Arbeiter lassen das Rammthau so w r eit nach,damit der Hacken 8. die oehse des Rammklotzes ergreifen kann. Man sieht jedochsogleich, dafs diese Vorrichtung wegen der RÜekdrehung des Haspels sehr unbequemist. Es hat daher auch ein gewisser vauloue bey dem Bau der westmünster Brücke