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m. London eine andere Vorrichtung, deren Rammklotz 1200 Pfund schwer war,gemacht, welche in Fig. 46 bis 54. Tab. 85. dargestellt ist. Dabey wurden 8 Manngebraucht; der Drehhaspel 1. Fig. 51. besteht nämlich aus zweyen theilen Fig. 47.,das ist aus einem Trilling 2., worauf sich das Rammthau aufwickelt, und welcheram untern umfange 6, 7, bey e und f mit eisernen Lappen versehen ist. An diesenstöfst ein eiserner mit einer Feder ausgehender Schwengel a , wo sodann der Trillingmit dem untern Theil der welle nur ein Ganzes ausmacht. So wie nun die scheere(Fig. 49.), an welcher das Rammthau befestigt wird, Fig. 53. in die runde an deruntern scheibe angebrachte oefnung (Fig. 46.) kömmt, geben sich ihre Hacken aus-einander , und der Rammklotz fällt herab. Jetzt wird dem vorgenannten Schwengeldie Richtung b gegeben, und dessen oberes Blatt wendet sich nach 3., verläfst folg-lich den Trilling. Dieser aber dreht sich, indem die schwere scheere das Rammthauvon ihm abwickelt, und die am Rammklotz befindliche oehse ergreift. Jetzt wirdder Schwengel löfs gelassen, und erhält vermittelst seiner Feder solche Richtung,dafs einer dessen Lappen an eines der Blätter des Trillings anstöfst, wo sodann dieArbeiter den Trilling wieder herumdrehen, und daher den Rammklotz von neuemaufziehen.
$. 75. Tab. 85. Fig. 2Q. 30. 31 und 32- ist eine Nachahmung dieser Kamm-Maschine. Sie ist von dem verstorbenen Wasserbau - nirector Brequin zu wien an-gegeben , und man hat sie bey dem Bau der Franzens - Brücke, im Jahre 1803,gebraucht. Da bey den gröfsten Ramm-Maschinen dieser Art der 1500 pfund schwereRammklotz 32 schuh herunter fällt, so ist eine solche Kunstramme zur Einschlagungsechzig schuh langer pfähle zu kurz, und bey einem so hohen Fall würde auch derpfahlkopf gänzlich zerschmettert werden.
Das schwellwerk des Rammgerüstes ist in Fig, 2Q« gezeichnet, über welches einDielenboden m Fig. 30. zu liegen kömmt. Der Rammklotz besteht aus Eisen, und diescheere oder zange , welche ihn fafst, gleichfalls. Diese wiegt mit ihrer hölzernenArmatur 1 •§ bis zwey Zentner. Statt der gebrechlichen nolzfütterung der scheere istes weit besser, auch diesen Beschlag von Eisen zu machen. Das Seil, welches denRammklotz in die Hohe zieht, geht über zwey, drey schuh im Durchmesser grofsescheiben 1. und 4. (fig. 30.) Es wickelt sich um eine walze k, die fünf schuh imDurchmesser hat, und die auf der welle i mit einer eisernen scheibe steht. Untenhat dieselbe 26 eiserne zähne, zwischen welchen der kürzere Arm a des Hebels a beingreift. Die Drehwelle hat achtzehn Dreharme. Wenn nun der Rammklotz in dieHöhe gezogen werden soll, so wird der Hebel oder Anhalter ab, zwischen die zähne,welche unterhalb der walze kd, jedoch bis zu ihrer Oberfläche im Innern der Trommel,fortgehen, wo Sie mit Schraubenmuttern befestigt sind, (welches in der Zeichnung nichtausgedrückt ist), in b so viel es nöthig wird, niedergedrückt. Jetzt drehen die Arbeiter dieWelle herum, ziehen den Rammklotz in die Höhe, bis dessen scheere oder zange sich in• 54 *