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men werden mufs, welches aber nur geschieht, wenn der einzurammende pfählbeynahe feste steht. Diese Beschwerung des obern Theils vom pfähl, welche über-diefs die Erschütterung desselben vermehrt, wird nicht blos verhindern, dafs derpfähl nicht, aufwärts prellt, sondern das Einrücken wesentlich befördern. Insonder-heit wird dies statt haben, in einem nachgebenden Boden, wo überhaupt die Wir-kung des Rammklotzes gröfstentheils von dessen schwere abhängt, und die Geschwin-digkeit, womit die Schläge aufeinander folgen, nicht von so grofser Wirkung als beyeinem festen Boden sind, sondern mehr durch den Bruck bewirkt werden kann, alsbey dem festen Boden, worin die den pfähl umgebende und zusammengeprefste Massemit ihrer Erschütterung einen widerstand dem pfähl entgegen setzt. Wenn die be-reits eingerammten pfähle aufspringen, sobald man in ihrer Nähe andere einrammt,welcher Fall zuweilen eintritt: so mufs man sie längs einer an einigen andern einge-rammten pfählen befestigten Gurtung (pfahlzwinge), mittelst Bolzen antreiben, oder fest-nageln. Das Aufspringen des pfahles in einem weichen soden oder in Triebsand zuverhindern, macht stevin (in seiner Abhandlung, „Nieuwe maniere van stcrcte. bovdoor spilsluysen 1Ö33 S. S. 23) folgendes Mittel bekannt, das man in sohlen bereitsangewendet hatte. Es wird nämlich einige schuh unter dem pfahlkopf, ein pfähl inder Queere, mittelst Ketten, angehangen. Er fügt noch hinzu, dafs man bey ostendedie Grundpfähle mittelst Einreibung in den Quellsand eingebracht habe. Dieses Mittel,den pfähl durch ixebcl zu drehen, habe ich mich nicht nur beym Quellsande, son-dern bey jedem Boden, dessen obere Lagen nicht zu hart waren, mit gutem Erfolgebedient, und während der Drehung des pfahles an denselben mit einem 12 pfundschweren Hammer anschlagen lassen. Dieses letztere HÜlfsmittel kann man, beymAnfänge des Einrammens, wie auch der Grund beschaffen seyn mag, stets anwenden,und man wird davon eine nützliche Wirkung verspüren, zumal wenn zwey Arbeiterzuzleich, in demselben Momente w'cnn der Rammklotz auf den pfähl fällt, den schlagmit dem Hammer ausüben; ja ich habe dasselbe sehr oft anwenden lassen. Ferner sagtstevin: Es müsse der pfähl von einer zur andern Seite mit seilen gezogen werden,und dabey werde die Anbringung einer rast sehr vortheilhaft seyn. Ich bemerke aber,dafs man sich dieses letzten Manövers bey einiger wassertiefe nicht bedienen könne,weil der hydrostatische Druck desselben den pfähl aufwärts zu stofsen strebt, daherman dasselbe auch zum Ausziehen eines im wasser stehenden pfahles anwendet, woihn dann, je lockerer der Grund wird , das wasser zu beben strebt. 14) Damit dasErdreich den pfahlreihen leichter ausweiche, so ramme man in einer und derselbenPfahlgründung die mittlere pfähle zuerst ein. Diese Maafsregel ist auch defswegengut, weil, wenn man die mittlern pfähle zuletzt einrammt, die andern pfahlreihenseitwärts gedrückt werden, daher aufwärts zu steigen streben, im Fall der Bodennicht ausweicht. 15) Das Eindringen eines pfahles in den Grund, wird, wie ich be-reits erwähnte, dadurch sehr befördert, wenn man in den ersten Hitzen, während